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Niedersachsen: Müssen wir wegen dem Krieg frieren? Rätselraten um die Gasvorräte

Niedersachsen: Müssen wir wegen dem Krieg frieren? Rätselraten um die Gasvorräte

Niedersachsen: Müssen wir wegen dem Krieg frieren? Rätselraten um die Gasvorräte

Niedersachsen: Müssen wir wegen dem Krieg frieren? Rätselraten um die Gasvorräte

Russland startet Großangriff auf die Ukraine

Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen hat Russland einen Großangriff auf die Ukraine gestartet. In vielen Städten inklusive Kiew waren Explosionen zu hören. Auch von Belarus aus überschritten russischen Soldaten die Grenze.

In der Ukraine herrscht Krieg – Menschen sterben, Familien werden vertrieben. Die russische Eskalation des Konfliktes hat aber auch Auswirkungen auf die ganze Welt. In Niedersachsen wird jetzt die Sorge um die Gasversorgung größer.

Etwa 50 Gasspeicher gibt es in Niedersachsen – wie ist es um sie bestellt?

Niedersachsen: Keinen Überblick über die Füllstände der Gasspeicher

Die ernüchternde Antwort: Wir wissen es nicht! Das Land hat derzeit keinen Überblick über die Füllstände der Untergrundspeicher für Gas. Das teilte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Hannover auf Anfrage mit. Auch das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie habe darüber keine aktuellen Informationen, sagte ein Sprecher.

+++ Aktuelles zum Krieg in der Ukraine +++

Der Füllstand des größten deutschen Speichers in Rehden im Landkreis Diepholz liegt dem Ministerium zufolge bei derzeit nur noch rund vier Prozent. Das Unternehmen Astora betreibt den Speicher in Rehden und ist ein Tochterunternehmen von Gazprom. „Ob der Speicher aus politischen Gründen ‚geleert‘ wurde, kann von unserer Seite nicht beurteilt werden“, hieß es vom Ministerium. Seitens des Unternehmens werde darauf hingewiesen, dass Astora den Speicher zwar betreibe, aber keinen Einfluss darauf habe, was die Kunden dort ein- oder auslagerten. Astora selbst ließ eine entsprechende Anfrage zunächst unbeantwortet.

Etwa 50 Untertage-Speicher in Niedersachsen

Deutschland besitze absolut betrachtet das größte Speichervolumen in Europa. Der durchschnittliche Füllstand betrug Anfang September 2021 knapp 60 Prozent, während ein Jahr zuvor noch ein Füllstand von 93 Prozent angegeben wurde, hieß es aus dem Wirtschaftsministerium. Im Februar 2022 waren die Erdgas-Speicherkapazitäten in Deutschland noch zu knapp 31 Prozent gefüllt.

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Mit derzeit etwa 50 Speicherbetrieben ist Niedersachsen dem Ministerium zufolge als Deutschlands Förder-, Import- und Transitregion maßgeblich an der Untertage-Speicherung beteiligt. (dpa)