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Hannover: Gerhard Schröder droht Rauswurf – jetzt wollen auch SIE ihn loswerden

Biden nennt Putin "russischen Diktator"

US-Präsident Joe Biden hat seine Rede zur Lage der Nation für eine Generalabrechnung mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine genutzt. Der Präsident kündigte eine Sperrung des US-Luftraums für russische Flugzeuge sowie ein juristisches Vorgehen gegen russische Oligarchen an.

Hannover. 

Gerhard Schröder ist derzeit eine der wohl umstrittensten Persönlichkeiten in Deutschland. Jetzt droht dem Altkanzler wegen seiner Russland-Nähe auch in Hannover Ärger.

Eintracht-Rivale Hannover 96 droht ihm ganz offen mit dem Rauswurf! Genauer gesagt: Der Mutterverein.

Hannover 96 will Gerhard Schröder rauswerfen

„Wir werden jetzt prüfen, inwiefern Herr Schröder gegebenenfalls gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat“, sagte eine Leitende Mitarbeiterin von 96. Schröder habe am Mittwoch ein Schreiben bekommen, in dem er um eine Stellungnahme gebeten wurde.

96-Chef Martin Kind hatte zuvor behauptet, dass Schröder bei 96 kein Mitglied sei und als gewöhnlicher Kunde seine Karten kaufe. „Wir sind ein Rechtsstaat mit einer Demokratie und haben die Rechtsnormen natürlich zu beachten. Herr Schröder darf weiter Spiele besuchen, wir verbieten ihm nicht den Zutritt.“

Hintergrund der widersprüchlichen Aussagen ist vermutlich die besondere Aufteilung bei Hannover 96 in einen Mutterverein, der gemeinnützig auftritt und die ausgegliederte Kapitalgesellschaft, der Martin Kind als Geschäftsführer vorsteht.

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Hannover-Fan Gerhard Schröder steht in der Kritik

Nach den Diskussionen um Schröder und dessen enges Verhältnis zu Russland will Fußball-Zweitligist Hannover 96 seinem bekannten Fan nicht den Zutritt zu Spielen verbieten. „Er hat mit einigen Freunden eine Loge, diese darf er natürlich weiter nutzen, weil er seine Plätze innerhalb dieses Teams bezahlt. Gerhard Schröder ist für uns gerade kein Thema“, sagte 96-Chef Kind bei „sport1.de“.

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Das ist Gerhard Schröder:

  • heißt eigentlich Gerhard Fritz Kurt „Gerd“ Schröder
  • am 7. April 1944 in Mossenberg-Wöhren geboren
  • seine Partei ist die SPD
  • Niedersächsischer Ministerpräsident von 1990 bis 1998
  • Bundeskanzler von 1998 bis 2005
  • danach u.a. Interessenvertreter des russischen Putin-Regimes und Wirtschaftslobbyist

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Hannover-Fan Schröder steht wegen seiner engen Verbindung zum russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Kritik, auch weil er nicht auf seinen Posten als Aufsichtsratschef beim staatlichen russischen Energiekonzern Rosneft verzichten möchte. Borussia Dortmund hat Schröder am Mittwoch mit sofortiger Wirkung die Ehrenmitgliedschaft entzogen. (Mehr dazu bei unserem Partnerportal „DerWesten“!) (dpa/red)