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Urlaub in Österreich: Wanderer mit Baby geraten auf Berg in Unwetter – „Wollen hier nicht sterben“

So verhältst du dich richtig bei einem Unwetter

Egal ob Sturm, Starkregen oder Gewitter: Extremwetter kann lebensgefährlich sein. Deshalb solltest du einige Tipps beachten.

Ein lebensgefährlicher Fehler ist einem Wandererpärchen mitsamt Baby und drei Hunden beim Urlaub in Österreich unterlaufen.

Der Urlaub in Österreich sollte eine Wandertour auf den Berg Kärntner Storschitz beinhalten. Die sollte der Gruppe zum Verhängnis werden.

Urlaub in Österreich wird Familie fast zum Verhängnis

Denn die deutsche Familie hatte das Wetter oben auf dem Berg vollkommen unterschätzt.

Das Pärchen im Alter von 27 und 30 Jahren war Anfang April mit den drei Hunden und einem Baby in der Rückentrage zum Gipfelkreuz aufgebrochen. Da im Tal die Sonne schien und kein Schnee mehr lag, haben sie sich vom Wetter täuschen lassen.

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Als sie auf der Südseite am Gipfel ankamen, wollten sie auf der Nordseite des Berges wieder absteigen. Und blieben laut ‚RTL‚ mitsamt Baby und den Hunden im hüfthohen Schnee stecken.

Familie gehen die Kräfte aus und sie rufen die Bergrettung

Sie kehrten um, doch irgendwann verließen sie die Kräfte. Der letzte Ausweg: Die Bergrettung anrufen!

Doch bevor die Wanderer per Helikopter gerettet werden konnten, mussten sie tiefer absteigen. Denn stürmischer Wind verhinderte, dass der Hubschrauber dort landen konnte.

„Sie hatten die Situation völlig unterschätzt“, sagt Gernot Koboltschnig, Ortsstellenleiter der Bergrettung Bad Eisenkappel. Die Wanderer waren teilweise mit kurzen Hosen hochgestiegen. Er hielt mit den Deutschen ständig telefonischen Kontakt, während die anderen Retter zu ihnen unterwegs waren. „Wir wollen hier nicht sterben“, sagten ihm die Deutschen am Telefon.

Bergretter gibt Vater überlebenswichtigen Tipp für sein Baby

Der Bergretter gab dem Vater des Babys außerdem einen wichtigen Tipp: Er sollte sein Kind aus der Trage nehmen und es stattdessen unter der eigenen Jacke am Körper warm halten. Kinder kühlen deutlich schneller aus als Erwachsene, die Eltern hatten dies nicht bedacht.

Glücklicherweise gab es ein Happy End. Denn die Familie kam mit leichten Unterkühlungen davon, auch die Hunde konnten gerettet werden. (fb)