Niedersachsen 

Niedersachsen: Die Gefahr wächst – SIE sind auf dem Vormarsch

Gerade beim Wandern in den vielen Wäldern in Niedersachsen fängt man sich gerne einmal eine Zecke ein. (Symbolbild)
Gerade beim Wandern in den vielen Wäldern in Niedersachsen fängt man sich gerne einmal eine Zecke ein. (Symbolbild)
Foto: picture alliance/dpa | Philipp Schulze

Schlimme Prognose für die Barfuß-Saison: Die Zecken breiten sich in Niedersachsen aus.

Der Biss des kleinen Insektes kann gesundheitliche Folgen mit sich bringen. Vor allem durch die heißen Sommer fühlen sich die Krabbeltiere in Niedersachsen immer wohler.

Immer mehr Zeckenarten in Niedersachsen

Schon jetzt kriechen Zecken durch Gärten, Wälder und Parks. Deshalb wächst auch in Niedersachsen die Infektionsgefahr durch ihre Stiche. Davor warnt jetzt das Landesgesundheitsamt. „Das hängt möglicherweise mit dem Klimawandel und dem daraus resultierenden zeckenfreundlichen Klima zusammen“, erklärt Experte Masyar Monazahian.

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Das ist Niedersachsen:

  • ist mit einer Fläche von 47.600 Quadratkilometern das zweitgrößte Bundesland nach Bayern
  • hat 7.993.608 Einwohner (Stand: Dezember 2019), Landeshauptstadt ist Hannover
  • wurde im November 1946 gegründet
  • Sehenswürdigkeiten unter anderen: Heide Park, Lüneburger Heide, Autostadt, Nationalpark Harz
  • Ministerpräsident ist Stephan Weil (SPD)

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Er verweist darauf, dass milde Winter zu einer größeren Population potenzieller Wirte für die Zecke führen, zum Beispiel von Mäusen. Immer mehr Zeckenarten breiteten sich in Deutschland aus – etwa die sogenannte Auwaldzecke. Tropische Zeckenarten seien bislang nur vereinzelt gesichtet worden, davon gehe keine akute Bedrohung aus.

Niedersachen: DARUM sind Zecken so gefährlich

Die Spinnentiere können die gefährlichen Krankheiten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen. FSME ist eine Viruserkrankung mit grippeähnlichen Symptomen, die eine Hirnhaut- oder Rückenmark-Entzündung auslösen kann. Borreliose ist eine bakterielle Erkrankung des Haut- und Nervensystems.

Für Menschen in FSME-Risikogebieten empfiehlt die Ständige Impfkommission eine Impfung. Das Robert-Koch-Institut hat eine Übersichtskarte erstellt, welche Regionen besonders gefährdet sind.

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Gegen Borreliose gibt es keine Impfung. Als Schutz vor Zeckenstichen empfehlen Experten aus Niedersachsen zum Beispiel, die Hosen in die Socken zu stecken und helle Kleidung zu tragen, damit die Tierchen schnell entdeckt werden. (dpa/red.)