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Niedersachsen: Hohe Waldbrandgefahr – aber ausgerechnet hier nicht

Niedersachsen: Hohe Waldbrandgefahr – aber ausgerechnet hier nicht

© dpa | Matthias Bein

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Hannover. 

Alarmstufe rot in Niedersachsen!

Die heimischen Wälder sind im Moment einer hohen Brandgefahr ausgesetzt. Doch merkwürdigerweise ist für das Gebiet, wo man in Niedersachsen Waldbrände wohl am ehesten erwartet, noch nicht die höchste Kategorie ausgerufen worden.

Niedersachsen: „Lage ist kritisch“

Auch in diesem Jahr leiden unsere Wälder extrem. Es gab schon mehrere kleinere Waldbrände. Auch deshalb wurde in weiten Teilen Niedersachsen die Waldbrandgefahr in den beiden höchsten Kategorien angegeben.

„Die Lage ist kritisch“, sagte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Einzig in Südniedersachsen – also überraschenderweise im Harz – sowie im Landkreis Cuxhaven sei die Lage etwas entspannter.

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Grund für die hohe Waldbrandgefahr seien neben der Trockenheit der vergangenen Tage auch die zu wenigen Regenfälle der zurückliegenden Monate und Jahre, sagte der DWD-Meteorologe. Das aktuelle Wetter trockne die oberen Bodenschichten aus, tiefere Erdschichten seien schon seit längerer Zeit trocken. „Das macht sich jetzt bemerkbar.“

Niedersachsen hofft auf Regenfälle – Lage weiterhin kritisch

Die angekündigten Regenfälle in den kommenden Nächten führten deshalb nur gebietsweise zu einer Abschwächung der Waldbrandgefahr. Die Hoffnung liege auf mehr Niederschlägen in der kommenden Woche. Weil die obere Bodenschicht leicht austrockne, könne die Waldbrandgefahr allerdings nach ein paar heißen Tagen ohne Regen schnell wieder steigen. Eine Prognose für den gesamten Sommer kann laut DWD noch nicht abgegeben werden.

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In den vergangenen Monaten fiel an vielen Orten in Niedersachsen zu wenig Regen. In der Lüneburger Heide etwa habe es im Mai und Juni deutlich zu wenig geregnet, sagte der Meteorologe. Dort sei die Waldbrandgefahr derzeit besonders hoch.

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Schon gesehen?

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Auch im höher liegenden Harz, wo es im Frühjahr üblicherweise relativ häufig regne, habe es zu wenig Niederschlag gegeben, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß. (dpa/red.)