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Thüringen diskutiert hitzig über Rentner-Energiepaket – „Brauchen mehr Unterstützung als der Ministerpräsident“

Höchste Rentenerhöhung seit vierzig Jahren im Westen

Das Bundeskabinett hat eine deutliche Rentenerhöhung beschlossen: In Westdeutschland steigen die Renten zum 1. Juli um 5,35 Prozent und im Osten um 6,12 Prozent - in den alten Bundesländern ist es die höchste Rentenerhöhung seit fast vierzig Jahren.

Seit fest steht, dass Rentner nicht wirklich vom Entlastungspaket der Bundesregierung profitieren, wird in Thüringen heiß diskutiert.

Nicht nur Betroffene und Angehörige fordern Unterstützung aus dem eigenen Land, auch die Politiker in Thüringen leisten sich einen regelrechten Schlagabtausch.

Thüringen: SIE setzen sich für das Rentner-Entlastungspaket ein

Vor allem die CDU setzt sich im Thüringer Landtag für eine eigene Entlastung der Rentner im Freistaat ein. Denn auch sie leiden zunehmend an den hohen Energiepreisen. „Es müssen alle Bürger profitieren, sonst ist der Mechanismus schlicht ungerecht“, so Fraktionschef Mario Voigt im Gespräch mit der „Thüringer Allgemeine“.

Auch für Ministerpräsident Bodo Ramelow steht fest, dass Rentner, aber auch Studierende und Solo-Selbstständige eine Energiepauschale zusteht: „Eine alleinstehende Seniorin mit kleiner Rente braucht jetzt mehr Unterstützung als beispielsweise der Ministerpräsident“, sagt er selbst.

Nicht alle in Thüringen für Entlastungspaket

Allerdings sieht das der SPD-Landeschef Georg Maier ein wenig anders: Er ist dagegen, dass Rentner in Thüringen pauschal vom Land entlastet werden, berichtet die „Thüringer Allgemeine“. Denn: Die Bundesregierung plane ja ein drittes Entlastungspaket – und das soll „die richtige Richtung“ sein.

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Mit welchen Argumenten der Innenminister weiter argumentiert und warum ein drittes Energiepaket vor allem für den „sozialen Frieden“ so wichtig ist, liest du bei der „Thüringer Allgemeine“.