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Harz: Überall fehlen Fachkräfte – sind SIE die Rettung? „Nicht weiter Potenzial vergeuden“

Im Harz fehlen Fachkräfte! Deshalb hat sich der Landkreis nun einen offensiven Plan überlegt, um die Wirtschaft zu unterstützen.

© IMAGO / Müller-Stauffenberg

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Wegen Fachkräftemangel mussten Urlauber im Sommer an der Nord- und Ostsee auf Restaurantbesuche und Hotelübernachtungen verzichten. Langsam scheint das Problem auch im Harz angekommen zu sein…

Aber nicht nur in der Tourismusbranche fehlt hier das Personal. Auch in der Wirtschaft kommen Unternehmen an ihre Grenzen. Der Landkreis Harz hat deshalb eine Strategie entwickelt, um dem Problem entgegen zu wirken.

Harz: Neuer Plan soll Fachkräftemangel ausgleichen

In vielen Orten sind begabtes Personal und Nachwuchs rar. Gute Leute zu finden wird immer schwerer. Doch vor allem Arbeitnehmer, die kurz vor der Rente stehen, könnten nun für eine Entspannung der prekären Situation sorgen.

Denn im Harz soll die Vermittlung älterer Arbeitnehmer demnächst angekurbelt werden.



Wie der „MDR“ berichtet, soll die Beschäftigungs-Offensive „Generation 60plus“, die der Landkreis am Montag ins Leben gerufen hat, dabei helfen. Laut Landrat Thomas Balcerowski (CDU) solle die Offensive Missverständnisse zwischen Unternehmen und potenzieller Senioren aus dem Weg räumen und für mehr Austausch sorgen. Die Kommunale Beschäftigungsagentur (KoBa) solle deshalb bei der Vermittlung ein Kommunikationsloch stopfen.

Harz: Senioren sollen aushelfen

Die Beschäftigungsinitiative „Generation60+“ schließe nach Angaben des Landrates zudem eine Kommunikationslücke zwischen Frauen und Männern, die im Altersruhestand arbeiten wollen und den Unternehmen, die händeringend Fachkräfte suchen und keine finden.

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Balcerowski erklärt: „In von Arbeitskräfte- und Fachkräftemangel gezeichneten Zeiten sollen Menschen mit hohen Erfahrungsschätzen und breiter beruflichen Erfahrung gezielt angesprochen werden, um diese Potenziale nicht weiter zu vergeuden.“

Senioren sollen deshalb schon bald in verschiedene Branchen vermittelt werden. Darunter auch Handwerk, Gastronomie, Hotellerie, Schulen und Arztpraxen.