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Region Hannover: Böller-Schreck? Blindes Pferd fällt in den Fluss

Ein blindes Pferd wurde in der Region Hannover vermutlich von einem Böller aufgeschreckt – und landete in einem Fluss. Hier mehr dazu.

© Ortsfeuerwehr Dedensen

Notruf! So reagiert man richtig

Bei Notfällen wie Unfall, Schlaganfall oder Herzinfarkt bricht schnell Panik aus. Doch ein paar Tipps helfen, besonnen zu bleiben und richtig zu handeln.

Eigentlich ist das Böllern erst ab Samstag (31. Dezember) erlaubt. Ein paar Chaoten hält das natürlich nicht davon ab, schon davor zu zündeln – auch in der Region Hannover.

Für ein Blindes Pferd hatte das jetzt bittere Konsequenzen. Es wurde offenbar durch einen Feuerwerkskörper aufgeschreckt, rannte von der Koppel und geradewegs in einen Fluss. Aus eigenen Stücken kam das Tier nicht mehr heraus. Zum Glück waren die Kameraden der Feuerwehr Seelze (Region Hannover) schnell am Start!

Region Hannover: Pferd rennt von Koppel

Wie Einsatzleiter Marek Wegner berichtete, war das Pferd Johnny am Freitag (30. Dezember) offenbar von einem Silvesterböller aufgeschreckt worden und von der Koppel gerannt. Weil es nichts sehen konnte, lief das Tier in den Fluss, aus dem es alleine nicht mehr herausfand.

Als die vom Pferdehalter informierten Feuerwehreinsatzkräfte eintrafen, war Johnny bereits ein Stück weit flussabwärts gewandert. „Die Einsatzstelle war etwa 400 Meter weit von der Pferdekoppel entfernt“, sagte Wegner. Das Pferd habe ruhig in der Mitte des Flusses auf einer Sandbank gestanden.

Region Hannover
Dramatische Rettungsaktion in der Region Hannover. Foto: Ortsfeuerwehr Dedensen

Rettungsaktion in der Region Hannover

Zusammen mit der Wasserrettungsgruppe der benachbarten Feuerwehr in Lohnde sei die Rettung angegangen worden. Um das blinde Pferd nicht zu erschrecken, sei auf ein Boot verzichtet worden. Der Helfer sei zu Fuß in die Flussmitte gegangen, habe dem ruhig wartenden Tier ein Halfter umgelegt und sei zusammen mit ihm wieder zum Ufer gegangen.


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Dort wurde Johnny bereits von seinem Halter erwartet. Am Schluss sei das Pferd auch einem Tierarzt vorgeführt worden. Es sei wohlbehalten aus seiner misslichen Lage herausgekommen, sagte Wegner. (dpa)