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Wetter in Niedersachsen: Experte mit heftiger Prognose – „Brettert so richtig rein“

Schnee oder Nicht-Schnee? Das ist hier die Frage. Die Wetter-Experten machen es wieder spannend – auch in Niedersachsen scheint nichts klar zu sein…

© imago/Stefan Noebel-Heise

Wetter

So entsteht eine Wettervorhersage

Das Wetter in Niedersachsen stellt sich offenbar spontan auf den Winter um. War vor ein paar Tagen noch die Rede von einem viel zu warmen Spätherbst, wendet sich das Wetter-Blatt in Niedersachsen jetzt offenbar.

Tatsächlich könnte auch in Braunschweig, Wolfsburg & Co. am Wochenende der erste Schnee fallen. Oder Schneeregen. Ganz sicher ist das aber noch nicht…

Wetter in Niedersachsen: Schnee oder Schmuddel?

Vor allem der Süden Niedersachsens könnte eine Prise Schnee abbekommen. Gleich mehrere Meteorologen sagen, dass die Schneefall-Grenze ab Freitag (24. November) deutlich sinkt. Demnach sind im Harz-Umland Werte um den Gefrierpunkt drin – und damit am Samstag und Sonntag acht bis 13 Zentimeter Neuschnee! Aber: Alles Konjunktiv. Wie so oft beim Wetter.

„Die milden Tage scheinen erstmal gezählt zu sein“, sagt auch wetter.net-Experte Dominik Jung. „Glätte und Frost werden uns ab dem Wochenende begleiten.“ Die Kälte aus Nordeuropa bringe Deutschland den ersten Schnee, teils auch in tieferen Lagen. „Am Wochenende brettert der Früh-Winter so richtig rein“, prognostiziert der Diplom-Meteorologe am Mittwoch (22. November) bei Youtube. Allerdings komme wohl erstmal vor allem oberhalb von 400 bis 600 Metern Schnee runter – und damit auch auf dem Brocken im Harz. Dort war es am Mittwochmorgen auch schon minus sieben Grad kalt. Kälter war es nur noch auf der Zugspitze!

Niedersachsen-Wetter: Es bleibt spannend

Und auch mit Blick auf den Dezember können sich alle Winter- und Schnee-Fans jetzt doch wieder Hoffnungen machen. Die bisherige Prognose (hier mehr dazu) bröckelt langsam – und es gibt nicht wenige Wetter-Experten, die auch mal klare Minuswerte sehen.

Aber: Klar ist das natürlich weiterhin nicht. „Es bleibt sehr spannend. Aber eine warme Südwest-Wetter-Lage ist momentan eher am unwahrscheinlichsten“, sagte Jung mit Blick auf den Dezember. Gleichzeitig stellt er klar, dass wir Niedersachsen uns Anfang Dezember natürlich nicht auf große Schneemassen einstellen sollten. Die seien eher im Süden möglich.


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Am kommenden Sonntag widersprechen sich vor allem das amerikanische und das deutsche Wetter-Modell. Beispiel Oberharz. Während die Amerikaner bis zu 20 Zentimeter Schnee auf dem Brocken sehen, prognostizieren die Deutschen nur einen Zentimeter. Und, in den tieferen Lagen? „Da glaube ich eher an nasskaltes Schmuddelwetter“, sagt Jung. Warten wir’s also ab!