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Wetter in Niedersachsen: Auf den Dauer-Regen folgt der große Umschwung

Das Wetter in Niedersachsen bescherte uns zwischen den Jahren Hochwasser und Sturm. Aber ein Umschwung deutet sich an.

© IMAGO / Marc John

Wetter: So entsteht eine Wettervorhersage

Wie das Wetter wird, verraten uns Wettervorhersagen. Aber wie entstehen sie eigentlich?

Das Wetter in Niedersachsen war in den letzten Wochen oft regnerisch. Viele haben auf weiße Schneelandschaften und winterliche Temperaturen zu den Weihnachtstagen und dem Jahreswechsel gehofft – und wurden enttäuscht.

Aktuell sieht das Wetter in Niedersachsen und Deutschland unverändert aus. Viele Regionen kämpfen mit Dauer-Regen. In den kommenden Wochen müssen wir uns aber auf einige Änderungen einstellen.

Wetter in Niedersachsen: Dauer-Regen und Sturm zum Jahreswechsel

Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben seit Tagen mit Hochwasser zu kämpfen. Besonders den Harz traf das Hochwasser und die Lage war zum Neujahrstag angespannt. Aber auch in anderen Regionen kamen hohe Wassermengen vom Himmel. In Lehrte kamen Wasserpumpen zum Einsatz, um die Straßen und Häuser von den großen Wassermengen zu retten. Wenig entfernt in Hemmingen bei Hannover mussten Einsatzkräfte eine Person aus dem Hochwassergebiet retten, nachdem sie mit dem Rad gestürzt ist und es nicht mehr selbst auf das Fahrrad geschafft hat.

Zwischenzeitlich gab es aber etwas Entspannung für hunderte ehrenamtliche Einsatzkräfte. Sie könnte aber von nur kurzer Dauer sein. Denn bis zum Freitag müssen wir noch mit kräftigem Regen rechnen, sagt Wetter-Experte Dominik Jung in einem aktuellen Video auf YouTube. Im Harz hat der Dauer-Regen noch kein Ende. Bis zu 70 Liter pro Quadratmeter können hier herunterkommen. So dramatisch wie zwischen den Jahren wird es hier aber hoffentlich nicht nochmal. Und es gibt ein wenig Licht am Ende des Tunnels. Zum Wochenende zeichnet sich nämlich ein Wetter-Wandel ab. „Der Regen lässt nach und damit wird sich auch die Hochwasserlage merklich entspannen“, berichtet Meteorologe Dominik Jung beim Blick auf die Wetterkarte. Bevor es so weit ist, bleibt das Sturmpotenzial aber weiterhin hoch, sagt er weiter.

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Winter-Fans müssen weiter auf Schnee warten

Die Temperaturen bleiben in unserer Region in dieser Woche noch weitestgehend unverändert. Mit fünf bis zehn Grad startet der Januar damit ziemlich mild. Zum Sonntag kommen aber Minusgrade auf uns zu. Mit den kühlen Temperaturen lässt dann auch der Dauer-Regen langsam nach. Wer sich aber auf weiße Winterlandschaften freut, bleibt erst einmal enttäuscht. Schnee ist auch bei minus eins bis minus fünf Grad in weiten Teilen Niedersachsen Fehlanzeige. Erst ab Mitte Januar entdeckt der Meteorologe Dominik Jung Veränderungen auf der Wetter-Karte. Mit etwas Glück könnte da Schnee vom Himmel kommen.


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Ab dem 14. Januar könnten die Temperaturen dann wieder etwas milder werden. Ab dann sind auch wieder Niederschläge drin – zumindest nach ersten, vorsichtigen Prognosen. „Es könnte Schnee sein, der da vom Himmel fällt. Es könnte aber auch wieder wärmer werden, mit fünf bis sieben Grad und kräftigem Regen. Da müssen wir noch abwarten“, ist sich selbst Wetter-Experte Jung noch nicht ganz sicher. Bleibt zu hoffen, dass kein neues Hochwasser auf uns zukommt.