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„Tatort“ (ARD): Trauriger Abschied – „Sie verliert die Kontrolle“

In der ARD feiert der „Tatort“ einen traurigen Abschied. Das Göttinger Ermittler-Team wird es so nicht mehr geben.

© NDR/Christine Schröder

Tatort: Das sind die bekanntesten Ermittler-Teams

Die Krimiserie „Tatort“ begeistert schon seit Jahrzehnten die deutschen TV-Zuschauer. Sonntags um 20.15 Uhr lösen unterschiedliche Kommissaren-Teams Mordfälle in der ARD. Aktuell ermitteln 22 Ermittler-Teams in 20 deutschen Städten, sowie in Wien und Zürich. Wir stellen euch die bekanntesten aktuellen Besetzungen vor.

Dieser „Tatort“ wird eingefleischten Fans sicher ganz besonders im Gedächtnis bleiben. Lindholm und Schmitz ermitteln zum letzten Mal gemeinsam in Göttingen – ein trauriger Abschied für die Zuschauer.

Es ist das letzte Mal, dass Kommissarin Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) zusammen mit ihrer Co-Ermittlerin Anaïs Schmitz (Florence Kasumba) auf Verbrecherjagd geht. Nach fünf Jahren und insgesamt sechs Einsätzen zieht es die strafversetzte Kommissarin Lindholm zum LKA nach Hannover.

Bevor es so weit ist, geben die beiden Schauspielerinnen aber noch mal alles im neuen Göttinger „Tatort„-Fall „Geisterfahrt“. Nicht nur für Furtwängler sind es schwierige Szenen, auch ihre Serienfigur Lindholm hat einiges zu verarbeiten.

„Tatort“: Trauriger Abschied in der ARD

In „Geisterfahrt“ feiert Kriminaldirektor Liebig im Polizeipräsidium gerade seinen 60. Geburtstag, als die Party wegen eines Zwischenfalls unterbrochen werden muss. Mitten in der Göttinger Altstadt ist ein Auto in eine Menschenmenge gerast. Das Ermittlerteam Lindholm und Schmitz muss nun herausfinden, ob es sich um einen Unfall oder gar einen Anschlag handelt. Bei dem Fahrer des Wagens handelt es sich um einen Paketzusteller.

An Maria Furtwänglers „Tatort“-Figur Lindholm geht der neue Fall nicht ganz spurlos vorbei. „Charlotte Lindholm ist mitgenommen durch diesen Fall. Sie verliert ein bisschen die Kontrolle, macht Fehler und nimmt sich das wahnsinnig übel“, verrät Furtwängler während der Dreharbeiten.

„Tatort“-Star geht schweren Herzens

Dass sie nun zum letzten Mal mit dem Göttinger Team vor der „Tatort“-Kamera steht, fällt der Schauspielerin nicht leicht. So sagte sie unlängst in einer NDR-Mitteilung: „Der Abschied von Göttingen ist nicht einfach, die Zusammenarbeit mit Florence Kasumba und dem Team hat mir sehr viel bedeutet.“ Und auch Kasumba blickt wehmütig auf die Drehtage zurück: „Es ist immer was Besonderes, wenn das Team Göttingen zusammenkommt.“

Jetzt ist die „Tatort“-Kommissarin Charlotte Lindholm in Hannover erst mal wieder allein unterwegs. Furtwängler: „Nun also wieder solo – ich bin gespannt, was Charlotte Lindholm auf ihrem Weg noch erlebt.“



Dass die Ermittlerin nun wieder in Niedersachsens Hauptstadt stationiert ist, hat für die „Tatort“-Macher einen Grund: Sie wollen, dass Lindholm nicht nur auf Göttingen begrenzt Fälle ermittelt, sondern wieder in ganz Niedersachsen.

Der neue „Tatort“ mit dem Titel „Geisterfahrt“ wird um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt.

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