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„Traumschiff“: Fehlerteufel an Bord! Hat DAS denn keiner gesehen?

Hat sich da etwa der Fehlerteufel auf das „Traumschiff“ geschlichen? DAS muss das ZDF irgendwie übersehen haben.

Delgado

Das Traumschiff im Wandel der Zeit

Seit 1981 ist das Traumschiff eine Institution im deutschen Fernsehen. Mehr als 80 Folgen hat das ZDF bereits ausgestrahlt.

Das ZDF-„Traumschiff“ am Ostersonntag hatte wohl nicht nur etliche Gäste und Prominente an Bord, auch der Fehlerteufel scheint sich an Deck geschlichen zu haben. Beziehungsweise, um genauer zu sein, unter Deck. Denn wenn die Zuschauerinnen und Zuschauer von Florian Silbereisens Luxusdampfer genau hingeschaut habe, konnten sie im Medizinschrank von Schiffsärztin Dr. Jessica Delgado einige kleine Ungereimtheiten sehen.

++ Nelson Müller auf dem „Traumschiff“: Monate später klingelt sein Handy ++

Wer schon einmal in einer medizinischen Einrichtung gearbeitet hat, weiß eines ganz genau: Ordnung und gute Beschriftungen sind hier essenziell. Ein falsch beschriftetes oder gar am falschen Ort stehendes Medikament kann zu schlimmen Nebenwirkungen führen. Umso wichtiger ist es, stets penibel darauf zu achten, dass alles richtig eingeräumt ist. Im Medizinschrank der „Traumschiff“-Ärztin jedoch scheint das pure Chaos zu herrschen.

Fehlerteufel auf dem „Traumschiff“

So zeigt eine kurze Szene, dass das offenbar erfundene Medikament „Satarentac“ im Fach mit der Aufschrift „ASS 500“ steht. Spannend: Laut Packungsbeschreibung soll Satarentac bei Schmerzen, Entzündungen, Fieber. Bei mittelstarken bis starken Schmerzen, gegen schwere Gelenkentzündung und sogar Arthrose im Schultergelenk helfen. In der Verpackungsbeilage von ASS heißt es jedoch: „ASS-ratiopharm wird angewendet zur symptomatischen Behandlung von Fieber und/oder leichten bis mäßig starken Schmerzen wie z. B. Kopfschmerzen, Grippesymptomen, Zahnschmerzen und Muskelschmerzen.“

Medizinschrank
Chaos im Medizinschrank von Dr. Delgado. Foto: Screenshot ZDF

Spannend auch: Ein Fach weiter soll das starke Schmerzmittel Tilidin stehen. Im Schränkchen steht jedoch nur ein Fläschchen mit der Aufschrift Schlaftropfen.



Auch bei „X“ (vormals „Twitter“) war der Fauxpas aufgefallen. Der „Traumschiff“-Satire-Account „Max Parger witzelte dazu: „’Lass uns keine Schleichwerbung machen und einfach das erfundene Medikament ‚Satarentac‘ in den Schrank stellen.‘ Super Idee! Die Beschriftung ASS 500 kleben wir einfach nicht über, das sieht eh keiner.“