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Queen Elizabeth II. ist tot – auch Stephan Weil trauert: „Sie wird fehlen“

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Queen Elizabeth II. ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Foto: IMAGO / Sven Simon

Die britische Königin Elizabeth II. ist tot. Sie starb am Donnerstag im Alter von 96 Jahren auf ihrem Landsitz Schloss Balmoral in Schottland, wie der Palast mitteilte.

Elizabeth II. war länger als jeder andere britische Monarch vor ihr auf dem Thron. Sie war Staatsoberhaupt von Großbritannien und Nordirland und mehr als einem Dutzend weiterer Staaten, darunter Kanada, Neuseeland und Australien. Mit ihrem Tod geht eine Ära zu Ende.

Nach dem Tod der Queen: Charles ist König

Beerbt wird Elizabeth II. von ihrem Sohn Charles (73). Queen-Enkel Prinz William (40) rückt zum Thronfolger auf. Nummer zwei in der Thronfolge ist nun der 9-jährige Prinz George.

Obwohl die britische Monarchin über keine politische Macht verfügte, galt sie als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Mit unbedingtem Pflichtbewusstsein und Beständigkeit führte sie das Land durch große Veränderungen hindurch.

Als sie 1952 Königin wurde, war Großbritannien noch eine Kolonialmacht. 1997 wurde als letzte größere Kolonie Hongkong an China übergeben. Durch den Commonwealth pflegte die Queen später weiterhin den Kontakt zu den ehemaligen Kolonien.

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Die ganze Welt trauert. Am Abend meldete sich auch  Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Wort. Er sprach der königlichen Familie und dem britischen Volk sein Beileid aus.

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2015: Stephan Weil und Queen Elizabeth II. beim Abflug der Queen nach Großbritannien zum Ende des viertägigen Staatsbesuchs in Deuschland auf dem Militärflugplatz Celle-Wietzenbruch. Foto: IMAGO / Future Image

„Sie war eine beeindruckende Frau und sie wird fehlen“, sagte Weil am Donnerstagabend. Das Land Niedersachsen und Großbritannien seien seit langer Zeit eng freundschaftlich verbunden. „Gerade deshalb sind unsere Gedanken heute Abend bei den Menschen in UK.“

Die Queen sei eine historische Persönlichkeit gewesen, habe aber auch besonders große Zuneigung und Sympathie bei den Menschen in Niedersachsen genossen. „Bei ihrem letzten Besuch im Jahr 2015 haben ihr viele Tausend Menschen auf ihrem Weg von Celle nach Bergen-Belsen am Straßenrand zugejubelt und ihre Verbundenheit zum Ausdruck gebracht“, sagte Weil.

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Ein Angestellter hängt an den Toren des Palace of Holyroodhouse in Edinburgh eine Nachricht über den Tod von Königin Elizabeth II. aus. Foto: picture alliance/dpa/PA Wire | Jane Barlow

Staatsbegräbnis für die Queen

Schon vor Jahren wurde minutiös geplant, was nach dem Tod der Queen passieren soll. Nach Angaben der Vereinigung der Auslandspresse in Großbritannien soll voraussichtlich zehn Tage nach dem Tod ein Staatsbegräbnis stattfinden. (dpa)