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Sparkasse, ING & Co.: Große Änderung bei PIN-Nummern – das müssen Kunden jetzt wissen

Ohne PIN-Nummer sind Bankgeschäfte heute kaum noch möglich. Ein großer Einschnitt dürfte daher für Frust bei Banken und Kunden führen.

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Sparkasse und Co. verabschieden sich von Girocard - so geht's für Kunden weiter

Die Sparkasse präsentierte einen Nachfolger zur klassischen Girocard (ehemals EC-Karte): die Sparkassen-Card. Sofern diese mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet sind, können Kunden sie auch bei Apple Pay und Googles mobilem Bezahlen benutzen.

Alle Kunden von Geldinstituten wie Sparkasse, ING & Co. wissen das: Ohne PIN-Nummer läuft heutzutage fast gar nichts mehr. Denn egal ob bei Sparkassen und Volksbanken oder Privatbanken wie Postbank und ING – immer mehr Filialen werden geschlossen. Damit verschwindet dann jeweils die Möglichkeit, Bankgeschäfte am Schalter bei echten Mitarbeitern zu erledigen (>>> hier mehr dazu). Als Alternative bleiben nur Automaten und Online-Banking.

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Doch egal ob du nun am Automaten Geld abheben oder eine Überweisung tätigen willst oder ob du dich in dein Online-Banking einloggen oder dort eine Transaktion bestätigen möchtest – du benötigst im Grunde immer bestimmte PIN-Nummern. Doch genau da gibt es jetzt eine große Änderung. Und damit verbunden auch große Probleme.

Sparkasse, ING Co.: PIN wird oft vergessen

Die Bundesregierung plant eine Maßnahme, die die Online-Kontoeröffnung komplizierter machen wird. Um online ein Konto zu beantragen, wird nämlich der digitale Personalausweis mit dazugehöriger PIN benötigt. Und die Regierung plant nun, die PIN-Vergabe zu erschweren. Sparkassen, ING und Comdirect, die derzeit die Online-Kontoeröffnung mit dem digitalen Personalausweis anbieten, reagieren kritisch auf diese Entscheidung.


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Um ein Konto online zu eröffnen, sind die Freischaltung des digitalen Personalausweises und die Eingabe der zugehörigen PIN erforderlich. Die Sparkasse berichtet, dass viele Menschen bei diesem Vorgang an der PIN scheitern, da die geheime Zahlenfolge aufgrund der seltenen Nutzung leicht in Vergessenheit gerät. Aktuell können Kunden bei vergessener PIN einen Brief mit einer neuen Zahlenkombination anfordern. Die geplante Änderung würde jedoch bedeuten, dass ein persönlicher Besuch beim städtischen Bürgeramt erforderlich wird.

Sparkasse, ING Co. fürchten Rückschritt bei Digitalisierung

Joachim Schmalzl, Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), äußert gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) Unverständnis über diese Entscheidung und bezeichnet die Einstellung des PIN-Rücksetzdienstes per Brief als Rückschlag für die digitale Transformation in Deutschland. Denn neben Sparkasse, ING & Co. hatten weitere Banken das Ziel, die digitale Kontoeröffnung auszuweiten. So sollten bis Sommer 2024 etwa 80 Prozent der Sparkassen den Service anbieten. Diese Entwicklung könnte durch die Änderung bei der PIN-Vergabe ausgebremst werden.


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Die geplante Einschränkung der PIN-Vergabe beim digitalen Personalausweis könnte Auswirkungen auf die Bequemlichkeit und Effizienz der Online-Kontoeröffnung haben. Wenn Kunden erst persönlich zum Bürgeramt ihrer Stadt gehen müssen, um eine vergessene PIN zurückzusetzen, könnte dies zu längeren Wartezeiten und zusätzlicher Bürokratie führen. Und somit zu Frust bei Kunden von Sparkasse, ING & Co.
(mit dpa)