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Kaufland: Wütende Kunden sehen Zettel vor Filiale- „Ist das lachhaft!“

Einmal mehr großer Ärger bei Kaufland! Der Lebensmittelriese hatte kürzlich bestimmte Produkt nicht mehr im Sortiment – der Grund lässt Kunden ausflippen.

© IMAGO/Michael Gstettenbauer

Kaufland: Die Erfolgsgeschichte der Supermarktkette

Die Lebensmittel-Einzelhandelskette Kaufland wurde 1968 gegründet und hat seinen Hauptsitzt im baden-würrtembergischen Neckarsulm. Die Kaufland Stiftung und Co. KG gehört genau wie der Discounter Lidl zur Schwarz Gruppe. Kaufland beschäftigt insgesamt 132.000 Mitarbeiter.

Aufgrund der Bauernproteste in den vergangenen Wochen mussten Supermärkte wie Kaufland immer wieder große Einschnitte verzeichnen. Nun geht das Kapitel in die neue Runde – dieses Mal trifft es eine Filiale auf Rügen.

Die Bauernproteste halten an und bringen weiterhin Folgen für Verbraucher mit sich. In einer Kaufland-Filiale auf Rügen mussten Kunden auf viele Produkte verzichten – und das, obwohl die Problematik viele Kilometer entfernt lag.

Kaufland: Keine Frischwaren in Kaufland-Filiale

„Aufgrund einer Blockade mit Traktoren vor unserem Lager in Lübbenau wurde heute keine Frischware geliefert“, heißt es auf einem Zettel vor einem Regal. In Bergen auf Rügen blieben einige Regale leer.

Sowohl Obst als auch Gemüse, Fleisch und Molkereiprodukte sind von den Bauernprotesten betroffen. Aufgrund der Traktoren-Blockade in Lübbenau mussten Kunden in Bergen (knapp 400 Kilometer entfernt) auf Frischware verzichten. Das unterstreicht die Reichweite der einzelnen Bauernproteste.

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In den vergangenen Wochen kam es landesweit immer wieder zu solchen Vorfällen. Oftmals werden die Zufahrtswege versperrt, damit die LKWs die Supermärkte nicht ansteuern und beliefern können. Bei der Kaufland-Kundschaft sorgte das für großen Unmut.

„Hoffe, die bekommen dafür die Quittung “

Ein „X“-User postete das Bild von dem Kaufland-Zettel in den sozialen Netzwerken. Die Resonanz war groß – viele User waren der gleichen Meinung: Die Folgen der Bauernproteste seien unverhältnismäßig. „Jetzt müssen massenhaft Lebensmittel entsorgt werden, ist das lachhaft. Ich hoffe, die bekommen dafür die Quittung!“, betonte eine Userin.


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„Seine eigenen Abnehmer und Kunden zu blockieren erscheint mir jetzt nicht die zielführendste Protestmethode“, schreibt ein anderer User. Viele Verbraucher können die Bauernproteste durchaus nachvollziehen. Folgen wie leere Regale in großen Supermarkt-Filialen würden jedoch zu weit gehen.