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Sparkasse: Gravierende Änderung! Für Kunden kommt es knüppeldick

Die Sparkasse muss neue Wege gehen. Daher wird in es in Zukunft für viele Kunden zu gravierenden Änderungen kommen.

© IMAGO/Michael Gstettenbauer

Sparkasse und Co. verabschieden sich von Girocard - so geht's für Kunden weiter

Die Sparkasse präsentierte einen Nachfolger zur klassischen Girocard (ehemals EC-Karte): die Sparkassen-Card. Sofern diese mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet sind, können Kunden sie auch bei Apple Pay und Googles mobilem Bezahlen benutzen.

Bei der Sparkasse bahnt sich immer mehr eine grundlegende Änderung an. Für Kunden der älteren Generation wird es dabei knüppeldick kommen.

Denn die sind mit Sicherheit noch an andere Standards bei der Sparkasse gewöhnt. Auf diese Einschränkungen müssen sich Kunden bald einstellen.

Sparkasse schließt weitere Filialen

Fast die Hälfte aller befragten Menschen hat Probleme, an Bargeld zu kommen. Das geht aus einer Umfrage der Verbraucherzentrale hervor. Und das liegt vor allem daran, dass sie in der Nähe keinen Geldautomaten zur Verfügung haben. Außerdem seien fehlende Filialen von Sparkassen und Banken ein Problem, berichtet „inside-digital“.

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Und statt gegen das Problem anzugehen, schließt die Sparkasse jetzt weitere Filialen. So sollen sich Kunden auf anderem Wege um ihre Bankangelegenheiten kümmern. Zum Beispiel sollen sich Kunden das Bargeld in extra dafür eingerichteten Bussen besorgen und hier auch andere Bankgeschäfte vornehmen, wie zum Beispiel Überweisungen.

Sparkasse: Das soll der Ersatz sein

Bei der Sparkasse Köln-Bonn werden in Zukunft neue Wege gegangen. Wohl aus Kostengründen müssen 22 Filialen geschlossen werden. Dadurch werden alleine im Kölner Stadtgebiet 16 Standorte dicht gemacht.

Die Sparkasse selbst soll die vielen Schließungen dabei gar nicht so kritisch sehen. Denn die Bank hat für Ersatz gesorgt. Alle 22 geschlossenen Filialen sollen durch Filial-Busse ersetzt werden. Bei der Ersatzlösung gibt es aber ein Problem.

Denn die Filial-Busse der Sparkasse sollen nur zweimal in der Woche und dann auch nur für zwei Stunden vor Ort sein. „Die mobilen Filialen werden für Kundinnen und Kunden gut erreichbar an einem zentralen Platz im Stadtteil oder auf dem Wochenmarkt stehen“, verspricht die Sparkasse. Aber ist das wirklich im Sinne der Sparkassen-Kunden?


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„Die Richtung gibt das veränderte Kundenverhalten vor, dem wir folgen“, erklärt Ulrich Voigt, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Köln-Bonn. Es soll in der heutigen Zeit zwar viele Menschen geben, die ihre Bankgeschäfte Online abwickeln. Ob per Handy- oder EC-Karte. Aber und das darf man nicht vergessen. Knapp 20 Prozent der Sparkassen-Kunden sind 70 Jahre alt oder älter.

Ebenso nutzten nur 31 Prozent der über 65-Jährigen Online-Banking, laut dem Statistischen Bundesamt. Die restlichen 69 Prozent sind also auf eine Filiale in ihrer Nähe angewiesen. Aber dafür haben die Menschen an 22 Standorten in Köln und Umgebung bald nur noch an zwei Tagen in der Woche für zwei Stunden Zeit.