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Kreuzfahrt-Reedereien schlagen Alarm – dieser Trend versetzt sie in Angst

Trend macht Kreuzfahrt-Reedereien zu schaffen. Eine Reederei musste bereits eine bittere Konsequenz ziehen.

Kreuzfahrt
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Kreuzfahrten: Diese Ziele sind besonders beliebt

Immer mehr Menschen wollen mit dem Kreuzfahrtschiff die Welt bereisen. Das Angebot ist groß, sodass das Werben um Passagiere einem Kampf im Haifischbecken gleicht. Besonders nach den heftigen Corona-Monaten, wo viele Schiffe lange stillstanden.

Langsam erholt sich die Branche von dem massiven Einbruch wieder, doch die Sorgenfalten sind bei den Verantwortlichen noch immer nicht verschwunden. Denn ein Trend macht den Kreuzfahrt-Reedereien weiterhin zu schaffen.

Kreuzfahrt-Reedereien wollen sich immer mehr überbieten

Aida Cruises, TUI Cruises, Carnival Cruise Line – die Liste der namhaften Kreuzfahrt-Reedereien könnte noch ewig weitergeführt werden. Die einstig so glamouröse Titanic würde heutzutage gegen die meisten Schiffe überhaupt nicht mehr ankommen. Größer, luxuriöser und komfortabler lautet das Motto. An der Spitze steht ganz klar die Carnival Cruise Line.

++ Neue Knallhart-Regel auf Kreuzfahrt – jetzt geht es Passagieren an den Kragen ++

Die Reederei hat mit 26 Kreuzfahrtschiffen die mit Abstand größte Flotte. Die fünf größten Kreuzfahrtschiffe der Welt gehören zu Carnival Cruises und weitere Giganten sollen folgen. Stolze 19,1 Prozent Marktanteil gehen auf ihr Konto. Und der Aktienmarkt ist hart umkämpft. Besonders Carnival blickt mit Bedenken auf einen erschreckenden Trend.

Aktienkurse schwanken – Reederei muss Ziele runterschrauben

Ereignisse wie Wirtschaftskrisen, Pandemien und Kriege lassen die Aktien stark in den Keller fallen und davon gab es in den letzten fast fünf Jahren einige. Bei Carnival sorgt der Israel-Krieg für ein Tief. „Angesichts der jüngsten Entwicklungen ändert das Unternehmen die Reiserouten für zwölf Schiffe, die bis Mai 2024 das Rote Meer passieren sollten“, zitiert „Der Aktionär“ Carnival. Die Schiffe hätten einen Umweg einschlagen müssen, weil es immer wieder zu Angriffen der Huthi-Rebellen auf dem Roten Meer gekommen sei.

Wie „Der Aktionär“ berichtet habe die Reederei deshalb ihre Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr erst kürzlich anpassen müssen. Anstelle von 93 Cent pro Aktie peile man nun sieben bis acht Prozent weniger an. Ein Blick auf die letzten zwölf Monate zeigt, dass Carnival sich weiterhin im Plus befindet. Allerdings mit deutlichen Schwankungen – besonders im Vergleich zur großen Konkurrenz wie Royal Caribbean.