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Hallo Niedersachsen: Skurriles Forschungsprojekt – sollen Haustiere bald DAS futtern?

Hallo Niedersachsen besucht ein Forschungsteam an der Hochschule Hannover. Du glaubst nicht, woraus sie Tierfutter machen wollen.

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© IMAGO / Panthermedia / IMAGO / blickwinkel / news38 Redaktion

Das ist der NDR

In diesem Video stellen wir dir den Norddeutschen Rundfunk (NDR) vor.

In der Samstags-Ausgabe (9. März) von Hallo Niedersachsen ging es unter anderem um ein sehr skurriles Forschungsprojekt der Hochschule Hannover (HsH). Das Thema dieser Forschung: Wie kann man Katzen- und Hundenahrung nachhaltiger machen?

Du glaubst nicht, auf welche Erkenntnisse die Forscher der HsH gestoßen sind.

Hallo Niedersachsen: Tierfutter aus Insekten

Den ein oder anderen dürfte der Ekel gepackt haben, als er der Hallo Niedersachsen Sendung vom Samstag (9. März) zugesehen hat. Denn es geht um eine bunte Auswahl an Insekten und deren Larven, die in Nahaufnahme auf dem Bildschirm zu sehen sind. „Sie sollen fressen für die Forschung, damit sie später selbst von Hunden und Katzen gefressen werden können“, so der Moderator des Beitrags.

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Das Hallo Niedersachsen Team besucht ein Forschungsteam der HsH. Und diese fühlen einer bestimmten Sache auf den Zahn. Die Wissenschaftler wollen nachhaltiges Hunde- und Katzenfutter entwickeln. Und das aus Insekten. Das klingt erstmal echt skurril und etwas eklig. Doch Nils Grabowski, einer des Forschungsteams, erklärt: „Man kann sie leicht halten. Ihr Zyklus von acht bis 10 Wochen bis zum Larvenstadium ist relativ kurz. Verzehrt werden können nur die Larven.“

Man könne also in relativ kurzer Zeit verhältnismäßig viel Tierfutter aus den Larven machen. Doch dafür müssten diese erst einmal gemästet werden. Hallo Niedersachsen fängt mit ihrer Kamera ein, wie die Krabbeltierchen mit Gestrüpp aus heimischen Mooren. Je mehr von diesem Moor-Gestrüpp die Larven fressen, desto dicker werden sie – und damit umso reicher an Nährwerten.


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Doch ganz ausgereift ist dieses Forschungsprojekt noch nicht – einige Fragen müssen noch geklärt werden. Beispielsweise wie die Insekten die Moor-Gestrüpp-Nahrung am besten verwerten können oder wie Nahrung am vorteilhaftesten aufgewertet werden kann. Dr. Cornelia Schwennen, die ebenfalls im Forschungsteam dabei ist, erklärt, dass sie ebenfalls noch herausfinden müssen, wie genau sich das Futter auf die Larven auswirkt. Man müsse erst herausfinden, was für einen Protein-Gehalt, Aminosäuren-Muster und Fettsäure-Muster die Larven haben. Nur wenn man das weiß, könne man aus den Larven Tierfutter herstellen.

Noch vier Jahre hat das Forschungsteam Zeit, um solche Fragen zu klären. Die gesamte Hallo Niedersachsen Folge findest du in der NDR-Mediathek.