Veröffentlicht inVermischtes

Mercedes-Boss mit knallharter Ansage – „Führt nicht zu langfristigem Erfolg“

Während die EU überlegt, die Zölle auf China-Autos anzuheben, holt Mercedes-Boss Källenius zum Rundumschlag aus.

Mercedes-Chef Ola Källenius
© IMAGO/Sven Simon

Mercedes: Das ist die Geschichte der Luxuswagen

Von der Entwicklung des ersten Automobils bis hin zur Weltmarke: Wir zeigen dir die Geschichte von Mercedes.

Autohersteller wie Mercedes und VW stehen unter mächtigem Konkurrenzdruck. Jetzt könnten noch mehr Probleme auf sie zukommen.

Eine Änderung von der EU-Kommision würde für sie vieles verändern. Mercedes-Chef Ola Källenius findet dafür klare Worte.

Mercedes: Klare Worte vom Boss

Konzerne wie Mercedes und VW machen auf der ganzen Welt mit ihren Verkäufen einen Milliardenabsatz. Auch in China sind Autos von Mercedes schon längst angekommen. Dort wartet aber auch eine große Konkurrenz auf sie. Erst vor Kurzem musste VW dort seinen Platz eins auf dem Auto-Markt an eine chinesische Automarke abgeben.

Aktuell müssen chinesische Autohersteller beim Import von E-Autos in die EU Zölle in Höhe von zehn Prozent zahlen. Von Konzernen aus der EU verlangt Peking beim Import einen Zoll in Höhe von 15 Prozent. Mercedes-Boss Ola Källenius hat dazu eine klare Meinung.

Er hat die EU-Kommission in Brüssel aufgefordert, die Zölle auf importierte Elektroautos aus China zu senken. „Eine stärkere Konkurrenz aus China würde den europäischen Autobauern langfristig helfen, bessere Autos zu produzieren“, sagte er der „Financial Times“.

Mercedes rudert zurück

Hintergrund: Die EU-Kommission wirft der chinesischen Regierung vor, den eigenen Autobauern mit unerlaubten Subventionen Vorteile zu verschaffen. Daher prüft das Gremium aktuell, ob es die Zölle auf Elektroautos aus China erhöht. Das könnte dann sogar rückwirkend gelten.


Mehr News:


Mercedes & Co. befürchten dann aber eine Gegenreaktion aus China. Gleichzeitig betonte Mercedes aber auch, dass sich die Källenius-Aussage nicht nur auf Zölle auf China-Autos bezogen, sondern auf Zölle generell. Es müssten die gleichen Wettbewerbsbedingungen für alle herrschen. „Die Geschichte lehrt uns, dass Protektionismus nicht zu langfristigem Erfolg führt“, sagte der Mercedes-Boss.