Peine 

Island: Verunglückte Urlauberin kam aus Peine

Das Kap Dyrhólaey gilt als Touristenattraktion im Süden Islands. Am Strand wurde die Familie von einer großen Welle erfasst und ins Meer gerissen; für die Frau kam jede Hilfe zu spät.
Das Kap Dyrhólaey gilt als Touristenattraktion im Süden Islands. Am Strand wurde die Familie von einer großen Welle erfasst und ins Meer gerissen; für die Frau kam jede Hilfe zu spät.
Foto: flickr.com/kim&amy (Lizenz: CC BY-ND 2.0)

Peine/Rejkjavik. Die bei einem Unglück auf Island getötete deutsche Urlauberin stammt offenbar aus Peine. Nach Informationen von news38.de handelt es sich bei ihr um eine 44-jährige Frau, die mit ihrem Mann und zwei Kindern am Kap Dyrhólaey unterwegs war, als eine große Welle die Familie erfasste und ins Meer riss.

Während Mann und Kinder sich ans Ufer retten konnten und ärztlich versorgt wurden, fanden Rettungskräfte die 44-Jährige erst nach einiger Zeit am felsigen Strand. Ein Hubschrauber der isländischen Küstenwache flog die Peinerin zwar noch in ein Krankenhaus, dort stellten Ärzte aber den Tod fest.

In Peine selbst war die Nachricht vom tragischen Geschehen bislang nicht bekannt - weder Polizei noch Stadtverwaltung verfügten über entsprechende Informationen. Aus dem Umfeld der Familie erhielt news38.de jedoch die Bestätigung, dass die Familie in einen Island-Urlaub verreist sei.

Die isländische Zeitung "Morgunbladid" hatte unter Berufung auf die Polizei am Dienstag von dem Tod einer deutschen Touristin berichtet, zunächst aber weder Herkunft noch Alter genannt. Der Küstenabschnitt bei Kap Dyrhólaey gilt zwar als Touristenattraktion, gilt aber wegen der oft hohen Wellen des aufgewühlten Nordatlantik als gefährlich: Im vergangenen Jahr kam ein chinesischer Tourist ums Leben, 2007 ertrank eine US-Amerikanerin.

Dyrhólaey
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Foto: dpa
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