Peine 

Massenschlägerei in Peine: Das hat die Polizei ermittelt

Peine. Nach der Massenschlägerei am vergangenen Wochenende, 25. und 26. März, in der Peiner Südstadt stellt die Polizei nun das vorläufige Ergebnis ihrer Ermittlungen vor.

"Aus dem jetzigen Stand heraus kann gesagt werden, dass die Ursache der Streitigkeit eher im zwischenmenschlichen Bereich zu suchen ist", heißt es von Seiten der Beamten am Donnerstag, 30. März.

Ursache war, dass einige syrische oder palästinensische Migranten in einem Club den Kontakt zu einem wahrscheinlich libanesischem Mädchen gesucht haben.

Das wiederum schien einigen jüngeren Männern am Nebentisch nicht zu gefallen. Also stellten sie die Personen zur Rede und machten Fotos von der Situation.

Es kam zu einem lautstarken Streit, der endete, als der Wirt alle des Hauses verwies.

Die Gruppe traf dann auf der Wiesenstraße wieder aufeinander, wo es die ersten Handgreiflichkeiten gab. Im Bereich südlich des Bahnhofes eskalierte die Situation dann - unter anderem wurden Steine geworfen.

Die Polizei hat zwischenzeitlich eine größerer Anzahl von Personalien in Erfahrung bringen können, von Personen, die als Zeugen oder Beteiligte an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch eingeleitet.