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Einbruchserie in Peine: Täter hatte Lager für Beute

Peine. 

Die Polizei in Peine hat nach umfangreichen Ermittlungen einen 31-jährigen Serieneinbrecher festgenommen. Wie die Beamten am Mittwoch, 31. Mai, mitteilten, steht der Mann im Verdacht, für zahlreiche Einbrüche im Stadtgebiet von Peine, Stederdorf und Vöhrum verantwortlich zu sein.

Seit Anfang des Jahres hatten sich die Einbrüche im Stadtgebiet gehäuft. Hiervon waren neben einem Einbruch in ein Einfamilienhaus auch zahlreiche soziale Einrichtungen wie die Caritas, Kindergarten und ein Pfarramt betroffen.

Lager mit Beute aufgedeckt

Auf die Spur kam die Polizei dem Wohnungslosen durch die Spurenauswertung an einem Tatort, die einen ersten Tatverdacht auf den 31-Jährigen erbrachte. Weitere Ermittlungen führten schließlich auch zu einem Diebeslager, dass der Mann angelegt hatte. Hier konnten zahlreiche Gegenstände sichergestellt werden, die aus diversen Einbrüchen stammen.

Die Beute und die Ermittlungen führten letztlich dazu, dass gegen den Mann auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl erlassen wurde. Da der Mann jedoch keinen festen Wohnsitz hat und sein Aufenthalt nicht bekannt war, konnte er sich längere Zeit der Verhaftung entziehen. Am vergangenen Sonntag, 28. Mai, half nun „Kommissar Zufall“ den Beamten bei der Festnahme. Im Rahmen einer Lasermessung erkannten die Beamten den mit einem Fahrrad an der Messstelle vorbeifahrenden Mann wieder und konnten in festnehmen.

Mutmaßlicher Täter ist kein Unbekannter

Während seiner Vernehmung bei der Polizei räumte der 31-Jährige nach anfänglichem Zögern insgesamt 13 Taten ein. Die Polizei führt jetzt noch weitere Ermittlungen durch, da nicht auszuschließen ist, dass der amtsbekannte Mann noch für weitere Einbrüche in Betracht kommen könnte.

Am Montag ist der Mann einem Haftrichter beim Amtsgericht in Peine vorgeführt, der den Haftbefehl verkündete und eine Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt veranlasste.