Peine 

Vermisster Pilot: Mit Doppeldecker ins Meer gestürzt?

Mit dieser Maschine vom Typ "Kiebitz" ist der 51-Jährige am Freitagmorgen in Telgte bei Peine gestartet.
Mit dieser Maschine vom Typ "Kiebitz" ist der 51-Jährige am Freitagmorgen in Telgte bei Peine gestartet.
Foto: Polizei Peine

Peine. Ist der am Freitagmorgen in Telgte gestartete Doppeldecker-Pilot im Bereich der Deutschen Bucht mit seiner Maschine ins Meer gestürzt? Diese Version hält die Polizei inzwischen für durchaus denkbar, wie die Beamten am Samstagabend mitteilten.

Nach wie vor ist der 51-jährige Mann vermisst, doch eine Sichtmeldung aus Rotenburg/Wümme lässt die Ermittler davon ausgehen, dass der Pilot mit seinem Leichtbau-Doppeldecker vom Typ "Kiebitz" in Richtung Deutsche Bucht unterwegs war. Es sei nicht auzuschließen, "dass das Flugzeug ins Meer gestürzt ist, nachdem die Treibstoffvorräte zu Ende gegangen sind", beschrieb das Polizeikommissariat Peine den aktuellen Entwicklungsstand.

Eine umfangreiche Suche aus der Luft durch Kräfte der Bundeswehr, der Polizei sowie des Feuerwehrflugdienstes Niedersachsen sei jedoch bislang erfolglos geblieben.

Um noch detailiertere Informationen über die genaue Flugroute des Piloten zu bekommen, bittet die Polizei um Sichtungsmeldungen an die Polizei in Peine unter Telefon 05171/9990 oder an alle anderen Polizeidienststellen.

Die Maschine sei wohl überwiegend in niedriger Höhe geflogen; sie trage das Luftfahrt-Kennzeichen D-MAFT und verfüge über eine auffällige Lackierung: Der Rumpf ist blau, die Tragflächen gelb, und das Seitenruder rot-weiß.