Peine 

Verschollener Pilot: Schicksal weiter ungewiss

Mit dieser Maschine vom Typ "Kiebitz" ist der 51-Jährige am Freitagmorgen in Telgte bei Peine gestartet.
Mit dieser Maschine vom Typ "Kiebitz" ist der 51-Jährige am Freitagmorgen in Telgte bei Peine gestartet.
Foto: Polizei Peine

Peine/Edemissen. Das Schicksal des am 21. Juli verschollenen Doppeldecker-Piloten aus Edemissen ist nach wie vor ungeklärt. Auch sieben Wochen nach seinem Verschwinden "haben wir nichts gefunden", sagte Sabine Goldfuß, Sprecherin der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel auf Nachfrage von news38.de.

Als wahrscheinlich gilt inzwischen, dass der 51-Jährige mit seiner Maschine vom Typ "Kiebitz" auf die Nordsee hinausgeflogen und etwa 400 Kilometer vom Start-Flugplatz Glindbruchkippe in Peine-Telgte vor der Insel Föhr niedergegangen ist; dort jedenfalls hat sich nach Angaben der in Braunschweig beheimateten Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Radarspur verloren.

Ermittler sowohl auf Föhr als auch in Salzgitter haben inzwischen nur noch wenig Hoffnung, die Maschine und ihren Piloten zu finden - trotz zahlreicher Hinweise von Augenzeugen, die den Flug des Doppeldeckers hinaus in die Deutsche Bucht gesehen haben wollen: Sollte der 51-Jährige tatsächlich ins Wasser gestürzt sein, "hätte die See das leichte Flugzeug längst zerstört", hieß es aus der für Föhr zuständigen Polizeidirektion Husum.

Und die Salzgitteraner Polizeisprecherin Goldfuß hofft auf "Kommissar Zufall", um doch noch Klarheit über das Schicksal des Mannes aus Edemissen zu bekommen.

Peine 

Tödlicher Unfall auf B444: Identität steht fest

Symbolbild
Symbolbild
Foto: dpa
Mehr lesen