Peine 

Nach Nierenspende: So geht's dem Peiner

Symbolbild
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Peine. Nach einer Nierenspende mit Hilfe der Polizei an Weihnachten geht es Empfänger aus dem Landkreis Peine gut. Der Mann müsse zwar noch ein paar Tage in der Klinik bleiben, sein Körper habe das Organ aber gut angenommen, sagte ein Sprecher der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Donnerstag.

Acht Jahre hatte der Mann auf eine Spenderniere gewartet und wohl gar nicht mehr mit einer positiven Nachricht gerechnet. Als überraschend ein Organ zur Verfügung stand und das Operationsteam der MHH an Weihnachten bereitstand, war der Mann jedoch telefonisch nicht zu erreichen. Da die Zeit drängte, bat die Klinik die Polizei um Hilfe - Beamte weckten den Mann am zweiten Weihnachtstag, überbrachten ihm die frohe Botschaft und fuhren ihn in die Klinik. "Die neue Niere fing nach der OP relativ schnell an, zu arbeiten", sagte der MHH-Sprecher.

Mit einer Spenderniere könne man bis zu 20 Jahre leben. Aber auch mehrfache Nierentransplantationen nach kürzen Zeiträumen seien nicht ungewöhnlich. Vor wenigen Tagen sagte Werder Bremens Ex-Stürmer Ivan Klasnic (37), er könne sich eine Rückkehr auf den Fußballplatz auch nach seiner dritten Nieren-OP vorstellen.

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