Peine 

40 Jahre nach dem Aus: Lengede feiert seinen Bergbau

Bürgermeisterin Maren Wegener und Gerhard Pape, stellvertretend für alle Bergmannsvereine, erinnern an der letzten Lore an das Ende des Bergbaus heute vor 40 Jahren in Lengede.
Bürgermeisterin Maren Wegener und Gerhard Pape, stellvertretend für alle Bergmannsvereine, erinnern an der letzten Lore an das Ende des Bergbaus heute vor 40 Jahren in Lengede.
Foto: Rudolf Karliczek

Lengede. Vor genau 40 Jahren, am 30. Dezember 1977, ist in Lengede der Eisenerz-Bergbau zu Ende gegangen. Für die Gemeinde und die ehemaligen Bergleute war dies am heutigen Samstag Anlass für eine Gedenkfeier - und Gelegenheit, die jahrhundertealte Bergbautradition in und um Lengede noch einmal öffentlich lebendig werden zu lassen.

Der katholische Pfarrer Thomas Mogge zeigte sich nach einer Andacht beeindruckt, dass nicht nur ältere Lengeder und ehemalige Bergleute gekommen waren, "sondern dass auch junge Menschen mit dabei sind".

"Das Wunder von Lengede"

Schließlich ist das "Wunder von Lengede", die Rettung von elf Bergleuten zwei Wochen nach einem schweren Grubenunglück im Oktober 1963 noch heute bundesweitD bekannt; 2003 machte ein Fernsehfilm mit Starbesetzung (unter anderem Jan Josef Liefers, Heino Ferch, Heike Makatsch) auch die jüngere Generation mit dem Geschehen vor inzwischen 54 Jahren vertraut. 29 Bergleute überlebten das Unglück damals nicht.

Zur Geschichte des Bergbaus in Lengede ist seit Samstag im Bürgerhaus eine Dauerausstellung zu sehen.

Ausschnitt aus "Das Wunder von Lengede"
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Foto: Christopher Kulling
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