Peine 

Urteil "ungenügend": Wird die Hertha-Peters-Brücke gesperrt?

Die Hertha-Peters-Brücke in Peine. Schlimmstenfalls geht hier bald erstmal gar nichts mehr.
Die Hertha-Peters-Brücke in Peine. Schlimmstenfalls geht hier bald erstmal gar nichts mehr.
Foto: Christopher Kulling

Peine. Die Hertha-Peters-Brücke ist noch maroder als gedacht. Möglicherweise muss sie gesperrt werden. Der Pilzbefall hat sich offenbar noch einmal ausgebreitet.

Regelmäßige Kontrollen

Das zuständige Ingenierbüro hat der Brücke über den Mittellandkanal und der B65 jetzt ein "ungenügend" verpasst, schreibt die "Peiner Allgemeine Zeitung" (PAZ). Im Umkehrschluss heißt das, dass die Stadt Peine womöglich schon bald reagieren muss – im schlimmsten Fall muss die Hertha-Peters-Brücke sogar gesperrt werden.

Sicherheit am wichtigsten

Städtische Mitarbeiter und Brückenprüfer sollen sich das Bauwerk aus den 1980ern weiterhin regelmäßig ansehen, so Stadtbaurat Hans-Jürgen Tarrey gegenüber der PAZ. In jedem Fall habe die Sicherheit der Nutzer der Brücke und der darunterliegenden Verkehrswege "oberste Priorität".

Sanierung oder Neubau?

Das Tropenholz der Brücke galt als ausgesprochen widerstandsfähig – trotzdem gelangten im Laufe der Zeit Pilze in das Holz. Immer wieder gibt es im Peiner Stadtrat Diskussionen um die umstrittene Brücke. Demnach würde eine Sanierung rund 1,2 Millionen Euro kosten. Auch ein kompletter Neubau gilt als nicht ausgeschlossen, wenngleich der noch teurer wäre.