Peine 

Chaos auf der A2: Im Schneckentempo nach Westen

Gleich zwei A2-Staustellen gab es am Freitagmorgen (Archivbild).
Gleich zwei A2-Staustellen gab es am Freitagmorgen (Archivbild).
Foto: Benyamin Bahri
  • Auto mit Reifenplatzer und Überschlag.
  • Fahrer schwer verletzt.
  • Teile reißen Lkw-Tank auf.

Peine/Helmstedt. Wer am Freitagmorgen über die A2 fahren wollte, hat gute Nerven gebraucht – zumindest, wenn er in Richtung Hannover wollte. Auf Höhe der Raststätte Zweidorfer Holz hatte es am frühen Morgen einen Unfall gegeben. Mit weitreichenden Konsequenzen. Inzwischen ist die Autobahn aber wieder frei.

Auto überschlägt sich

Ein Sprecher der Leitstelle sagte news38.de, dass gegen 1.50 Uhr bei einem Auto ein Reifen geplatzt ist. Daraufhin habe der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren, sei von der Fahrbahn abgekommen und habe sich dann überschlagen. Der Mann sei ansprechbar gewesen; er gelte aber als schwer verletzt, weil er einen Tag im Krankenhaus bleiben soll.

Tank getroffen

Teile seines Autos flogen dann so ungünstig durch die Luft, dass sie unter anderem einen Lkw trafen und dessen Tank aufrissen. Von dort wiederum sind im Anschluss Betriebsstoffe ausgelaufen. Deswegen musste die Autobahnmeisterei die A2 entsprechend reinigen. Nach einer kurzfristigen Vollsperrung war stundenlang immerhin eine Spur frei. Zeitweise staute es sich auf bis zu sechs Kilometern Länge.

Zweites Nadelöhr

Damit nicht genug: Auch zwischen zwischen Rennau und Königslutter war es eng – ebenfalls in Richtung Westen, also Braunschweig. Dort stand ein defekter Lkw auf der rechten Spur. Die Autobahnpolizei gab nur eine Fahrbahn frei, weshalb es sich hier ebenfalls staute.

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