Peine 

Nach tödlichem Arbeitsunfall: Polizei Peine ermittelt gegen Sprinter-Fahrer

Nach dem tödlichen Unfall in Peine ermittelt jetzt die Polizei (Archivbild).
Nach dem tödlichen Unfall in Peine ermittelt jetzt die Polizei (Archivbild).
Foto: Christopher Kulling
  • Sprinter-Fahrer rammt Verkehrszeichen.
  • Schild trifft Kollegen - dieser stirbt später.
  • Polizei hat Ermittlungen eingeleitet.

Peine. Nach dem tödlichen Arbeitsunfall am Rathaus in Peine drohen dem Kollegen des Getöteten jetzt strafrechtliche Konsequenzen.

Polizei Peine ermittelt nach tödlichem Unfall

"Wir ermitteln wegen fahrlässiger Tötung in Verbindung mit einem Verkehrsunfall", sagte Polizeisprecherin Stephanie Schmidt am Freitagmorgen zu news38.de. Laut Strafgesetzbuch drohen dem 60-Jährigen bei einer Verurteilung eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.

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Der Sprinter-Fahrer wollte am Donnerstagvormittag am Werderpark an einer beschrankten Zufahrt am Rathaus vorbeifahren. Sein 58-jähriger Kollege aus Ilsede stieg aus, um ihm beim Rangieren zu helfen.

Mann aus Ilsede stirbt im Krankenhaus

Der 60-Jährige übersah dann laut Polizei ein Verkehrszeichen, welches umstürzte und den 58-Jährigen am Kopf traf. Der Mann wurde zunächst mit lebensbedrohlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus nach Hannover gebracht. Dort starb er wenig später. (ck)