Peine 

Tod im Stichkanal Salzgitter: Daran starb der Nachtangler

Hier starb der Angler.
Hier starb der Angler.
Foto: Feuerwehr Vechelde-Wahle

Vechelde/Braunschweig. Nach dem Tod eines Nachtanglers in Vechelde gibt es jetzt Gewissheit: Die Obduktion der Leiche hat keine Hinweise darauf ergeben, dass der 58-Jährige gewaltsam oder durch Fremdeinwirkung ums Leben gekommen ist.

Wasser eingeatmet - Herz versagt

Nach Radio38-Informationen stürzte der Mann aus Lengede wohl selbst ins kalte Wasser des Stichkanals Salzgitter bei Wedtlenstedt. Laut Staatsanwaltschaft hat er Wasser eingeatmet - außerdem habe sein Herz versagt. Und: Der 58-Jährige hatte laut Obduktionsbericht vorher Alkohol getrunken.

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Begleiter trifft keine Schuld

Nach dem Ergebnis ist auch klar: Seinem 52-jährigen Begleiter drohen keine juristischen Konsequenzen. Offenbar hatte der Braunschweiger keine Chance, seinen Kumpel aus dem kalten Wasser zu retten.

Zum Unglück war es am Donnerstag vergangener Woche gekommen. Die Rettungskräfte der Feuerwehr Vechelde-Wahle konnten den Angler nur noch tot aus dem Kanal bergen. (ck)