Peine 

Reh im Mittellandkanal: Deswegen herrscht auch hier Großalarm

Ein Binnenschiffer hatte das Tier im Wasser entdeckt.
Ein Binnenschiffer hatte das Tier im Wasser entdeckt.
Foto: Tobias Paschwitz, stellv. Gemeindepressewart FF Hohenhameln

Mehrum. In Hohenhameln hat ein Reh am Dienstag einen Großeinsatz ausgelöst. Dass Tier hatte ein Binnenschiffer am Dienstagnachmittag im Mittellandkanal entdeckt und daraufhin den Notruf gewählt.

Tatsächlich ertönten dann fast in der ganzen Gemeinde die Sirenen und Funkmeldeempfänger, wie ein Feuerwehrsprecher schreibt. Einsatzkräfte aus Soßmar, Equord, Ohlum, Mehrum und Hohenhameln machten sich auf den Weg zum Kanal. Auch die Örtliche Einsatzstellen-Leitung rückte aus.

Egal ob Mensch oder Tier

Der Grund warum sämtliche Kräfte alarmiert wurden: "Es gibt von der Ausrückeordnung her keinen Unterschied, ob eine Person oder ein Tier zu ertrinken droht", heißt es von der Einsatzleitung.

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An der Einsatzstelle angekommen wurde sofort eine koordinierte Such- und Rettungsaktion in die Wege geleitet, wobei mehrere Einsatzfahrzeuge am Kanal entlang Richtung Peine und Richtung Mehrum sowie Kameraden zu Fuß in direkter Umgebung nach dem Tier suchten.

Reh vermutlich in Sicherheit

Ferner bot sich der meldende Schiffseigentümer an, die Suche mit seinem Beiboot zu unterstützten. Jedoch führten alle Bemühungen zu keinem vorzeigbaren Erfolg, denn das Tier blieb verschwunden. "Es ist nicht auszuschließen das es das Reh aus eigener Kraft zurück ans Ufer geschafft hat, denn entlang des Kanals werden die Spundwände immer wieder durch zahlreiche 'Wildausstiege' unterbrochen" so die Einsatzleitung.

Gegen 18.30 Uhr wurde die Suche eingestellt und die Kameraden rückten ein. (mvg)