Peine 

Großbrand in Hohenhameln: Rücksichtslose Gaffer stören und nerven die Feuerwehr

Die Einsatzkräfte fühlten sich massiv gestört.
Die Einsatzkräfte fühlten sich massiv gestört.
Foto: Rudolf Karliczek

Hohenhameln. Nach dem Großbrand in Stedum-Bekum kritisieren die Einsatzkräfte das Verhalten vieler Autofahrer.

Zunächst berichtete Gemeindepressewart Sebastian Haupt von der Situation an der B494, die während des gesamten Einsatzes gesperrt war. So hätten Hunderte Autofahrer die Absperrung "rücksichtslos missachtet".

Feuerwehr Clauen beklagt Rücksichtslosigkeit

Die Freiwillige Feuerwehr Clauen legt nach: Bisher habe man immer gedacht, dass es im Peinerland diese "rücksichtslosen Verkehrsteilnehmer", die man aus den Medien kennt, nicht gibt...

Jetzt aber sei man eines Besseren belehrt worden, heißt es bei Facebook. Die Rücksichtslosigkeit sei nun auch hier angekommen. Die Autofahrer hätten die Einsatzkräfte beim Löschen gefährdet.

Bilder des Einsatzes:

Obwohl die Absperrung weiträumig zu sehen gewesen, per Radio durchgesagt und sogar Navis angezeigt worden sei, hätten viele Autofahrer versucht, am Einsatzort vorbeizufahren: "Einige waren sehr uneinsichtig und meinten, sie können das einfach so."

Am Sonntag kommen die Gaffer nach Hohenhameln

Getoppt worden sei das dann noch am Sonntag: Während der Nachlöscharbeiten sei die B494 wieder frei gewesen. Dann hätten Gaffer "ihr Können bewiesen", schreibt die Feuerwehr.

Nur, um einen Blick auf die Einsatzstelle zu erhaschen, sei es öfters vorgekommen, dass die Autofahrer Vollbremsungen hingelegt hätten. "Diese Gaffer haben sich und andere gefährdet. Muss das so sein?? NEIN!!!"

Daher sei der Feuerwehr nichts anderes übrig geblieben, als einen Bauzaun aufzustellen und diesen mit Planen abzudecken - damit man von der Straße aus nichts mehr sehen kann. (ck)