Peine 

Landkreis Peine: Heftige Baustelle legt Verkehr durch Sierße bis 2020 lahm

Symbolbild
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Foto: Carsten Rehder/dpa

Wolfenbüttel. Die Ortsdurchfahrt von Sierße im Landkreis Peine im Zuge der B65 wird in den kommenden Monaten in drei Bauabschnitten saniert. Für den Durchgangsverkehr soll deshalb die Strecke bis voraussichtlich Mai 2020 gesperrt bleiben. Das berichtet die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Mittwoch.

Demnach starten bereits am kommenden Montag, 18. März, die Arbeiten auf der B65 (Ahornallee) im ersten Bauabschnitt vom westlichen Ortseingang aus Richtung Schmedenstedt bei Peine bis "Zum Schaperplatz". Die Einmündung der K71 (Hannoversche Straße) aus Richtung Bettmar in die B65 wird gesperrt.

Umleitungen eingerichtet

Der Durchgangsverkehr wird ab dieser Zeit von Vechelde über die B1 nach Groß Lafferde und weiter über die B444 bis zur B 65 in Peine umgeleitet, entsprechend umgekehrt in der Gegenrichtung. Der Anliegerverkehr in Sierße bleibt mit Einschränkungen möglich.

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Während der Sperrung soll die Fahrbahn komplett saniert und die Gehwege neu gepflastert werden.

Die Arbeiten im ersten Bauabschnitt werden etwa bis September 2019 andauern. Im Anschluss erfolgen die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt von "Zum Schaperplatz" bis zum östlichen Ortsausgang ebenfalls unter Vollsperrung bis etwa Mai 2020.

Ende im Juni 2020

In einem dritten Bauabschnitt werden anschließend noch bis Juni 2020 rund 300 Meter Radweg in Richtung Vechelde neu gebaut, um die bestehende Lücke im Radwegenetz zu schließen. Hierbei kommt es zu einer halbseitigen Fahrbahnsperrung mit Ampelregelung.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro, die größtenteils vom Bund getragen werden, Der Wasserverband Peine übernimmt einen Anteil von rund 550.000 Euro. (mvg)