Peine 

Trotzreaktion nach Plünderung am Osterbrunnen: Peine geht auf Eier-Suche

Peine-Marketing-Mitarbeiterin Marina Schmidtmeier (links) und Silke Meyer von der Kindertagesstätte "Bärenhöhle" sind traurig über den wieder einmal zerstörten Osterbrunnen. Jetzt soll er aber wieder geschmückt werden.
Peine-Marketing-Mitarbeiterin Marina Schmidtmeier (links) und Silke Meyer von der Kindertagesstätte "Bärenhöhle" sind traurig über den wieder einmal zerstörten Osterbrunnen. Jetzt soll er aber wieder geschmückt werden.
Foto: Peine-Marketing

Peine. Jetzt erst recht! In Peine soll der Osterbrunnen seinem Namen wieder gerecht werden.

Nach dem Diebstahl von mehr als 200 Ostereiern am vergangenen Wochenende sollen und wollen die Peiner den Brunnen auf dem Historischen Marktplatz wieder schmücken.

Laut Peine-Marketing gab es unzählige Reaktionen auf die Plünderung. Eine davon greift das Stadtmarketing jetzt auf:

"Liebe Peinerinnen und Peiner, liebe Kinder, Eltern und Großeltern. Sicherlich gibt es in vielen Haushalten Ostereier, die ihr Dasein schon lange in alten Kisten fristen. Unser Osterbrunnen könnte damit wieder schön und bunt werden."

Gemeinsame Sache: Wer hat noch Ostereier übrig?

Also: Jeder, der mag, Lust und Zeit hat, könne in den kommenden Tagen selbst Hand anlegen und die Eier an der großen Krone über dem Brunnen befestigen, heißt es am Mittwoch. Peine-Marketing bittet darum, keinen anderen Schmuck mitzubringen.

Außerdem sollen neue Schilder an die Vernunft appellieren; in der Hoffnung, dass die Eier diesmal länger am Osterbrunnen hängen als zuletzt.

Plünderung am Osterbrunnen in Peine

Kinder der Kita Bärenhöhle hatten rund 250 Ostereier liebevoll bemalt und am vergangenen Samstag voller Stolz aufgehängt. Schon am Montag waren fast alle Eier verschwunden, einige lagen im Wasser.

Es war nicht die erste Aktion dieser Art. Bereits vor zwei Jahren waren die Ostereier abgerissen worden. Und auch zum Weihnachtsfest 2016 hatte es mächtig Ärger und Frust gegeben.