Peine 

Peine: Junge Fußballer verunglücken auf A7 - darum ist der Unfall jetzt ein Fall für die Justiz

In diesem Kleinbus hatten die jungen Fußballer des VfB Peine gesessen.
In diesem Kleinbus hatten die jungen Fußballer des VfB Peine gesessen.
Foto: Autobahnpolizei Seesen

Peine. Der Bus-Unfall einer Jugendmannschaft des VfB Peine auf der A7 bei Rhüden liegt jetzt bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig auf dem Tisch. "Es ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet worden", so Staatsanwältin Julia Meyer zu news38.de.

Experten prüfen Unfall auf A7

Es werde alles überprüft – so könne technisches Versagen genauso der Grund für den Crash sein wie auch ein Fahrfehler. "Aktuell wird der Bus auf mögliche Mängel untersucht", so Meyer. Die Experten versuchen, den Unfallhergang zu klären.

Gute Nachrichten kommen unterdessen aus den Krankenhäusern: Vier VfB-Nachwuchskicker sind inzwischen wieder zu Hause. Der Fahrer und drei junge Fußballer werden aber noch im Klinikum behandelt. "Keiner der Verletzten ist in Lebensgefahr", sagt Meyer.

Bei dem Unfall auf der A7 war einer der Spieler aus dem Bus geschleudert worden. Er war aber angeschnallt, wie die Ärzte anhand seiner Verletzungen versichern können, so die "Peine Allgemeine Zeitung".

Mannschaft von VfB Peine verunglückt

Die Mannschaft des VfB Peine war am vergangenen Samstag auf dem Heimweg von einem Auswärtsspiel in Göttingen, als ihr Bus auf der A7 bei Rhüden in die Mittelschutzwand krachte. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab.

Bei dem Unfall wurden sieben Spieler verletzt, einer davon schwebte zunächst in Lebensgefahr. Auch der Fahrer wurde verletzt. > So groß war die Anteilnahme in den sozialen Medien. (ck)