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Lehrte: Raser liefert sich halsbrecherische Verfolgungsjagd auf A2 – am Ende macht er einen Fehler

Ein 24-Jähriger hat sich in der Nacht eine wilde Verfolgungsjagd mit der Autobahnpolizei Braunschweig geliefert (Symbolbild).
Ein 24-Jähriger hat sich in der Nacht eine wilde Verfolgungsjagd mit der Autobahnpolizei Braunschweig geliefert (Symbolbild).
Foto: Armin Weigel / dpa

Braunschweig/Lehrte. Ein 24-jähriger Autofahrer hat sich eine halsbrecherische Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert – von Braunschweig bis Lehrte. Auf dem Beifahrersitz saß eine 22-jährige Frau.

Los ging die rasante Fahrt in der Nacht gegen 0.45 Uhr an der A2 bei Braunschweig-Flughafen, wie die Polizei am Donnerstag schreibt. Einer Zivilstreife der Autobahnpolizei war das Fahrzeug wegen seiner "auffälligen Fahrweise" aufgefallen. Daher wollten die Beamten den Fahrer kontrollieren und gaben entsprechende Haltezeichen.

Mann entzieht sich Kontrolle auf A2 bei Braunschweig

Der 24-Jährige gab aber stattdessen Gas und versuchte zu flüchten. Dabei nutzte er alle drei Spuren und sogar den Standstreifen der A2, womit er auch andere Verkehrsteilnehmer in Lebensgefahr brachte.

An der Anschlussstelle Lehrte - also nach knapp 40 Kilometern - versuchte der Mann dann abzufahren – was ihm aber misslang. Er landete mit seinem Wagen im Grünstreifen. Er und seine Beifahrerin blieben unverletzt.

Festnahme in Lehrte - ohne Widerstand

Der Raser ließ sich widerstandslos festnehmen. Gegenüber der Polizei begründete er seine Flucht gleich mit drei "Argumenten": Er habe keinen Führerschein, zuvor Drogen genommen und der Besitzer des Autos wisse gar nicht, dass er mit dem Wagen unterwegs sei.

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Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Er muss jetzt mit Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Drogenbesitzes rechnen. (ck)