Peine 

Hilferuf aus Lübtheen: Feuerwehrleute aus Peine kämpfen gegen Riesen-Waldbrand

Rund 470 Hektar  Wald waren bis zum Abend nach Behördenangaben von dem Feuer betroffen.
Rund 470 Hektar Wald waren bis zum Abend nach Behördenangaben von dem Feuer betroffen.
Foto: ESA /dpa

Lübtheen/Peine. Der verheerende Waldbrand auf einem mit Munition verseuchten Ex-Truppenübungsplatz in Mecklenburg-Vorpommern hat sich weiter ausgedehnt. Die Löschkräfte haben jetzt auch Unterstützung aus dem Landkreis Peine angefordert.

Am frühen Dienstagmorgen machten sich 121 Einsatzkräfte aus den Gemeinden Edemissen, Vechelde und Wendeburg sowie 13 Kräfte des DRK Peine auf nach Mecklenburg-Vorpommern.

Hilfe aus Peine bei Waldbrand in Lübtheen

Ihr Einsatz in Lübtheen soll zunächst 48 Stunden dauern. Welche Aufgaben sie dort übernehmen, ist noch nicht klar. Den Brandschutz im Landkreis Peine trifft die Abwesenheit nicht - er ist nach wie vor sichergestellt.

Heute sollen Räum- und Bergepanzer Schneisen in das Brandgebiet schlagen und so den Feuerwehrleuten sicheren Zugang in das stark munitionsbelastete Gebiet bei Lübtheen verschaffen.

Feuerwehr Braunschweig in Brandenburg im Einsatz

Auch Feuerwehrleute aus Braunschweig waren bei einem Waldbrand im Einsatz. In den letzten Tagen haben die Einsatzkräfte im brandenburgischen Lieberose mitgeholfen, den dortigen Waldbrand zu bekämpfen.

Am Montagabend kamen sie zurück nach Braunschweig. Die Lage in Lieberose sei inzwischen unter Kontrolle, heißt es. Die Feuerwehr Braunschweig war für die Wasserförderung zuständig. Insgesamt wurden so 210.000 gefüllte Badewannen gefördert. (ck)