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Trotz Unfall-Chaos und Rasern auf A2: Polizei baut Video-Wagen ab

Zivilie Video-Wagen der Polizei zeichnen das Tempo und Fahrverhalten von Rasern auf (Symbolbild).
Zivilie Video-Wagen der Polizei zeichnen das Tempo und Fahrverhalten von Rasern auf (Symbolbild).
Foto: Florian Kleinschmidt / BestPixels.de

Hannover. Die A2 wird immer gefährlicher – im vergangenen Jahr kamen auf den knapp 160 Kilometern in Niedersachsen 24 Menschen bei Unfällen ums Leben. Im Jahr davor waren es noch zehn.

Und auch 2019 hat es zwischen Bad Eilsen und Helmstedt bereits viele tödliche Unfälle gegeben. Oft war Ablenkung die Ursache, aber auch zu hohes Tempo. Raserei ist auf der A2 absolut ein Problem, zumal Raser sich mittlerweile von Blitzer-Apps vorwarnen lassen.

Polizei reduziert Video-Wagen auf A2 in Niedersachsen

Trotz dieser Entwicklung wird bei der Autobahnpolizei offenbar gespart. Im entsprechenden A2-Bereich wurde die Zahl der zivilen Video-Fahrzeuge in den letzten Jahren von sechs auf inzwischen zwei gekürzt.

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Wegen "technischer, taktischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen", sagte ein Sprecher des Innenministeriums der "Bild".

Die Kosten für die Fahrzeuge, mit denen sich Raser unerkannt verfolgen lassen, seien der Politik offensichtlich zu hoch, mahnt die Gewerkschaft der Polizei. Bei der Polizei fehle an allen Ecken und Enden Personal. (ck)