Peine 

Listerien: Dutzende Betriebe in Peine mit Wilke-Wurst beliefert – Todesfall wird geprüft

Wilke-Wurst hat einen bundesweiten Lebensmittelskandal losgetreten. Auch in Niedersachsen sind jetzt Listerien-Fälle bekanntgeworden.
Wilke-Wurst hat einen bundesweiten Lebensmittelskandal losgetreten. Auch in Niedersachsen sind jetzt Listerien-Fälle bekanntgeworden.
Foto: dpa/Uwe Zucchi

Peine. Wurst der hessischen Firma Wilke wird gerade bundesweit zurückgerufen, weil sie mit den gefährlichen Keimen Listerien verseucht sein könnte. Zwei Menschen sind bereits an einer Listeriose gestorben. Von der Rückrufaktion sind auch Betriebe in Peine betroffen - und zwar gleich 48!

Das teilte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe mit.

Wilke-Wurst in Peine verkauft: Listerien-Fälle gemeldet

Die kleineren Betriebe wurden von einem Großhändler mit Wurstwaren von Wilke beliefert, der seinen Sitz in Peine hat. Betroffen sind Einzelhändler, Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomiebetriebe.

Alle Kunden des Großhändlers sind informiert

Alle Abnehmer des Großhändlers seien informiert und die meiste Ware sei bereits zurückgenommen worden, hieß es.

Listerien: Woher sie kommen, warum sie gefährlich sind
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>>> Hier kannst du die Liste aller betroffenen Produkte einsehen

Beim Gesundheitsamt in Peine sind bisher drei Listerien-Erkrankungen gemeldet worden. Ob diese auf den Verzehr von Wilke-Wurst zurückzuführen sind, ist noch unklar. Die Fälle liegen schon einige Zeit zurück.

Listeriose-Todesfall in Lengede

Laut den „Peiner Nachrichten“ gab es im September in Lengede einen Listeriose-Todesfall. Inwiefern der 85-Jährige infolge des Konsums von Wilke-Produkten gestorben ist, wird demnach noch untersucht.

Weitere Orte in Niedersachsen betroffen

Auch in anderen Orten Niedersachsens sind Listeriose-Fälle gemeldet worden. >>> Wilke-Wurst – erste Listerien-Fälle in Niedersachsen aufgetaucht (lin/ck)

Dieser Artikel wurde aktualisiert.