Peine 

Bienen in Gefahr: Tödliche Seuche breitet sich aus – jetzt auch in Peine!

Die Amerikanische Faulbrut in Gifhorn und Peine breitet sich leider aus. Tausende Bienen sind in Gefahr. (Symbolbild)
Die Amerikanische Faulbrut in Gifhorn und Peine breitet sich leider aus. Tausende Bienen sind in Gefahr. (Symbolbild)
Foto: dpa

Gifhorn/Peine. Imker in den Landkreisen Gifhorn und Peine müssen weiterhin um ihre Bienen bangen. Die Amerikanische Faulbrut breitet sich nach wie vor aus, berichteten die Landkreise am Dienstag und Mittwoch.

Die gefährliche Tierseuche war bereits im Sommer bei Bienen in Gifhorn und Leiferde sowie im Kreis Peine festgestellt worden. Daraufhin wurden Sperrbezirke eingerichtet.

Bienen droht der Tod – Kreis Gifhorn vergrößert Sperrbezirk

In diesen haben Experten regelmäßig Bienenvölker untersucht. Leider haben sie dabei festgestellt, dass die Seuche sich weiter ausgebreitet hat. Deswegen hat der Landkreis Gifhorn den Sperrbezirk nach Norden vergrößert. Zum Sperrbezirk gehören jetzt auch:

  • Gamsen
  • BGS-Siedlung
  • Neuhaus
  • Triangel

Der Sperrbezirk in Peine umfasst Teile der Gemeinde Edemissen mit den Ortschaften Rietze und Alvesse.

In den betroffenen Gebieten dürfen die Bienenvölker nicht mehr versetzt werden. Bienen und Bienenvölker dürfen auch nicht in die Sperrgebiete gebracht werden.

Amerikanische Faulbrut bedroht Bienen in Gifhorn

Lebende und tote Bienen, Waben, Wabenteile und -abfälle, Wachs sowie Futtervorräte dürfen nicht aus den Bienenständen herausgebracht werden. Sofern noch nicht erfolgt, müssen alle Bienenvölker der Imker in den neu erfassten Gebieten amtlich untersucht werden.

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Bei der Amerikanischen Faulbrut werden die Larven der Bienen infiziert und sterben ab. Daher sterben auf die Dauer auch die betroffenen Bienenvölker ganz ab, da keine Brut nachwachsen kann. Die Seuche ist eine anzeigepflichtige Tierkrankheit nach dem Tiergesundheitsgesetz. (ck)