Peine 

Peine: Irre Verfolgungsjagd – dann wird's richtig gefährlich

Der Fahrer eines Opels hat sich eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei Peine geliefert. Und die wurde richtig gefährlich. (Symbolbild)
Der Fahrer eines Opels hat sich eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei Peine geliefert. Und die wurde richtig gefährlich. (Symbolbild)
Foto: imago images/Jonas Walzberg

Peine. Drei junge Erwachsene haben sich eine irre Verfolgungsjagd mit der Polizei in Peine geliefert. Und die wurde richtig gefährlich!

Wie die Polizei Peine berichtet, wollten die Beamten am Freitagabend gegen 23.10 Uhr einen Opel Vectra in der Dieselstraße anhalten und kontrollieren. Doch der Fahrer habe das Gaspedal durchgetreten statt anzuhalten.

Peine: Irre Verfolgungsjagd durch die Stadt

Trotz Anhaltezeichen und Blaulicht sei der Fahrer einfach weiter in die Ostrandstraße gefahren. In Höhe des Ascherslebener Kreisels sei er außerdem mit viel zu hohem Tempo über den Radweg gebrettert.

Er habe seine Fahrt fortgesetzt und sei auf der Woltorfer Straße mehrfach in den Gegenverkehr gefahren und habe in gefährlichen Situationen überholt. Als das Auto im Gewerbepark ankam, wollten die Insassen laut Polizei zu Fuß fliehen und machten sich auf Richtung Stadtpark.

----------------------------------

Mehr Themen aus der Region

------------------------------------

Drei der insgesamt vier Insassen konnte die Polizei dann schnappen. Als die Beamten das Kennzeichen überprüften, habe sich herausgestellt, dass der Wagen als gestohlen gemeldet wurde.

Fahrer auf Drogen und ohne Fahrerlaubnis unterwegs

Doch damit nicht genug. Das Auto war außerdem weder zugelassen noch versichert. Der 18-jährige Fahrer aus Hildesheim habe eingeräumt, dass er keine Fahrerlaubnis hat. Außerdem habe er zuvor gekifft. Ebenso hat die Polizei bei ihm ein Einhandmesser gefunden.

Die Polizei stellte den Opel sicher und leitete insgesamt zehn Strafverfahren gegen die Drei (18,19 und 19 Jahre alt) ein. Der vierte Insasse konnte nicht ausfindig gemacht werden.

Zeugen und Betroffene sollen sich bei der Polizei melden: 05171/999-0. (abr)