Peine 

Kreis Peine: Fußgänger bleibt verwundert vor kryptischen Schildern stehen – „Kann mich da jemand aufklären?“

Ein Schild sorgte im Kreis Peine für Ratlosigkeit. (Symbolbild)
Ein Schild sorgte im Kreis Peine für Ratlosigkeit. (Symbolbild)
Foto: imago images / Shotshop; Privat

Woltwiesche. Na nu, was ist das denn? Schilder bei Woltwiesche im Kreis Peine sorgten bei einem Spaziergänger für Fragezeichen. Darauf zu lesen war die kurze Information „Mast A035“. Doch der Rundumblick zeigte nichts als die weite Ebene im Peiner Land: Flaches Land – von einem Mast keine Spur.

„Kann mich da jemand aufklären?“, fragte der Spaziergänger aus dem Kreis Peine irritiert auf Facebook. Wir verraten dir, was sich hinter diesem und ähnlichen Schildern verbirgt.

Peine: Schild sorgt für Irritation

Der entscheidende Hinweis auf den Ursprung der Schilder findet sich dabei auf den Tafeln selbst. Über dem „Mast A035“ steht nämlich noch der Firmenname Tennet. Tennet ist ein niederländischer Stromnetzbetreiber mit Sitz in Arnheim. In Deutschland ist das Unternehmen mit seiner Tochterfirma Tennet TSO aktiv – auch in Niedersachsen.

Das Schild deutet also auf einen Strommast hin. Doch von dem ist aktuell noch weit und breit nichts zu sehen. Das soll sich aber spätestens im Frühjahr nächsten Jahres ändern. Wie Tennet-Pressesprecher Mathias Fischer gegenüber news38.de bestätigte, seien die Schilder in der vergangenen Woche durch eine beauftrage Baufirma aufgestellt worden.

Das steckt hinter den „Mast“-Schildern

„Die Schilder weisen auf die Zuwegung zu den Mastbaustellen 35 und 36 im Abschnitt A der in Bau befindlichen neuen Stromleitung Wahle – Mecklar“, so Fischer.

Auf rund 230 Kilometern soll die Leitung dabei vom niedersächsischen Wahle ins nordhessische Mecklar verlaufen. Es ist eines der größten Onshore-Projekte bei Tennet.

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Im März 2021 soll mit dem Wegebau zu den beiden Masten begonnen werden, rund zwei Wochen später sollen dann auch die Mast-Gründungsarbeiten starten.

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„Es kommt häufig vor, dass solche Schilder längere Zeit vor dem eigentlichen Baustart aufgestellt werden“, erklärt der Sprecher den Umstand, dass Fußgänger schon rund fünf Monate vor dem eigentlichen Baubeginn auf die Schilder trafen.

Deren Fragen, was es mit den Tafeln auf sich hat, dürften damit aber zumindest geklärt sein. (dav/ck)