Peine 

Peine: „Querdenker“ wollen Schüler ködern – Schutzbund spricht von „Kindeswohlgefährdung“

Selbsternannte Querdenker machen weiter an Schulen mobil. Auch in Peine... (Symbolbild)
Selbsternannte Querdenker machen weiter an Schulen mobil. Auch in Peine... (Symbolbild)
Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Peine. „Querdenker“ versuchen derzeit offenbar, Schüler in Niedersachsen mit ihren Corona-Thesen zu ködern. Landeskriminalbeamte sagen, dass es zuletzt auch im Kreis Peine einen entsprechenden Vorfall gab.

Inzwischen hat sich der Kinderschutzbund eingeschaltet, um die Schüler in Peine und anderswo vor weiteren Aktionen zu bewahren.

Peine: LKA untersucht „Querdenker“-Aktionen an Schulen

Demnach gab es in Niedersachsen in den letzten Wochen immer wieder Aktionen, bei denen selbsternannte Querdenker mit Zeichnungen und Flugblättern Schulkinder für ihre fragwürdigen Aktionen rekrutieren wollten.

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Laut Polizei sei es in Hannover zu Sachbeschädigungen an zwei Grundschulen gekommen. Dort hätten „Querdenker“ Texte mit Corona-Bezug auf den Boden gesprüht.

Der jüngste Fall in Peine beschäftigt auch das LKA. Denn auch vor einer Schule in Peine sollen „Querdenker“ Flugblätter verteilt haben. Die Aussagen richteten sich gegen die handelnden Politiker – „Hände weg von unseren Kindern“ oder „Masken machen krank“ war zu lesen.

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Peine: Kinderschutzbund ist alarmiert

Neu ist es nicht, dass „Querdenker“ versuchen, Kinder für ihre Zwecke auszunutzen. Der niedersächsische Kinderschutzbund hat eben jenes beklagt, nachdem ein Kind bei einer Kundgebung in ein Handgemenge zwischen Teilnehmern und Polizisten gezogen worden war. In Hannover wurden sogar Kinder auf die Bühne geholt, um verbal gegen die Corona-Politik zu feuern.

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Der Kinderschutzbund stuft diese Entwicklungen als Kindeswohlgefährdungen ein. Auch das LKA Niedersachsen beobachtet die Fälle wie in Peine weiterhin. (neb)