Region38 

Der öffentliche Dienst streikt in Hannover

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Hannover.  Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder haben am Donnerstag, 9. Februar, in Hannover mehr als 2700 Beschäftigte aus Niedersachsen und Bremen eine bessere Bezahlung gefordert. Aus der Region38 rückten Busse unter anderem aus Braunschweig, Wolfsburg und Wolfenbüttel zum Protest aus.

Sie beteiligten sich an einem Protestzug, an den sich eine Kundgebung vor dem Niedersächsischen Finanzministerium anschloss. Vor allem Mitarbeiter aus Autobahnmeistereien und Sozialzentren waren zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Grund sind die bisher ergebnislosen Tarifverhandlungen. Die Gewerkschaften wollen sechs Prozent mehr Lohn, die Länder lehnen diese Forderung ab.

Geld ist da, Angebot bleibt aus

Geld sei genug da. Niedersachsen nehme in diesem Jahr 263 Millionen Euro mehr ein als geplant und müsse 100 Millionen Euro weniger Zinsen zahlen, sagte Verdi-Landesleiter Detlef Ahting. Er forderte den Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Peter- Jürgen Schneider (SPD), auf, sich in der nächsten Verhandlungsrunde endlich zu bewegen und am 16. und 17. Februar in Potsdam ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.