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Wohnen für Hilfe: WG mal anders

Für jede Stunde Hilfe soll die Miete für einen Quadratmeter erlassen werden (Symbolbild).
Für jede Stunde Hilfe soll die Miete für einen Quadratmeter erlassen werden (Symbolbild).
Foto: Felix Kästle/dpa

Region38.de. Günstiger Wohnraum ist schwer zu finden, worunter gerade Studenten häufig zu leiden haben: Das Studentenwerk Ostniedersachsen möchte das jetzt ändern - "Wohnen für Hilfe Plus" heißt das Projekt, das Anfang 2018 startet.

Hierbei stellen Senioren oder Familien mit Kindern Wohnraum für Studierende zur Verfügung. Im Austausch dafür helfen diese ihnen bei alltäglichen Aufgaben. Als Faustregel gilt: Für jede geleistete Stunde Hilfe im Monat wird die Miete für einen Quadratmeter Wohnfläche erlassen. Hierfür werden Verträge zwischen den Hilfesuchenden und den Studenten geschlossen.

Anderorts etabliert

In anderen Städten ist die Idee bereits etabliert. Auf diese Weise wird sonst ungenutzter Wohnraum erschlossen und sinnvoll genutzt und zugleich wird Menschen bei den Hürden des alltäglichen Lebens geholfen.

"Wir sind bester Dinge, dass dieses Projekt von der Seite der Studierenden angenommen wird und damit hilft, die Wohnraumproblematik für viele Studis auf angenehme und solidarische Art zu lösen. Nun muss es unser Ziel sein, möglichst viele Senioren und Familien anzusprechen, die sich genauso vorstellen können, an diesem wunderbaren Projekt teilzunehmen", erklärt Marc Jäger, Asta-Vorstand der Tu Braunschweig.