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A2-Kontrollen: Polizei schnappt 1.400 Verkehrssünder

Die Polizei sperrte die Fahrbahn vor der Unfallstelle am Montag ab (Archivbild).
Die Polizei sperrte die Fahrbahn vor der Unfallstelle am Montag ab (Archivbild).
Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Hannover. Auf der unfallträchtigen A2 hat die Polizei bei erneuten Kontrollen im Bereich Hannover in der vergangenen Woche mehr als 1.400 Verkehrssünder ertappt. 989 Fahrer waren zu schnell unterwegs, 233 hielten den Sicherheitsabstand und 118 das Überholverbot nicht ein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Kein Abstand und überholt

Während die Tempoverstöße größtenteils auf das Konto von Pkw-Fahrern gingen, fuhren 98 Lkw zu dicht auf und 109 hielten sich nicht an das Überholverbot. Weitere Fahrer wurden beim Telefonieren am Steuer, mit nicht angelegtem Sicherheitsgurt sowie unter Drogeneinfluss ertappt.

Immer wieder tödliche Unfälle

Mit massiven Kontrollen reagiert die Polizei auf die Häufung schwerer Unfälle auf der Ost-West-Autobahn, die von Berlin über Niedersachsen Richtung Ruhrgebiet führt. Erst am Montag waren bei Unfällen mit Lastwagen und einem Kleintransporter auf der A2 bei Peine drei Menschen ums Leben gekommen. Drei weitere wurden schwer verletzt.

Bei ähnlichen Kontrollen in der Vorwoche hatte die Polizei Hannover rund 1.300 Verkehrssünder erwischt. Im vergangenen Jahr gab es auf dem niedersächsischen A2-Abschnitt 3.538 Unfälle, ein erheblicher Anteil davon war mit Lkw-Beteiligung.