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Schimpanse Robby darf im Zirkus bleiben – oder muss?

Klaus Köhler, Direktor des Zirkus "Belly", liegt in einer Hängematte, während Schimpanse "Robby" in die Kamera schaut. Seit mehr als 40 Jahren lebt das Tier im Zirkus.
Klaus Köhler, Direktor des Zirkus "Belly", liegt in einer Hängematte, während Schimpanse "Robby" in die Kamera schaut. Seit mehr als 40 Jahren lebt das Tier im Zirkus.
Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Lüneburg. Zirkus-Schimpanse Robby soll seinen Lebensabend nicht mit Artgenossen sondern unter Menschen im Zirkus verbringen. Das hat das niedersächsische Oberverwaltungsgericht am Donnerstag entschieden.

Der Besitzer des bundesweit wohl letzten Menschenaffen in einem Zirkus muss damit das seit über 40 Jahren bei ihm lebende Schimpansenmännchen nicht an eine entsprechende auf die Resozialisierung von Schimpansen spezialisierte Einrichtung abgeben.

Eine Revision ließ das Gericht nicht zu. Der Zirkusbetreiber hatte gegen die vom Kreis Celle bereits im Herbst 2015 angeordnete Abgabe des Affen Klage eingereicht. (dpa)