Region38 

Weihnachtsmärkte laufen – das sagt die Polizei zum Start

Die Polizei Braunschweig zeigt Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt.
Die Polizei Braunschweig zeigt Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt.
Foto: Polizeidirektion Braunschweig

Region38. Die Weihnachtsmärkte in der Region38 sind im vollen Gange. Die Polizei zieht nach den ersten Tagen ein überwiegend positives Fazit.

So läuft es in Braunschweig

Laut Braunschweigs Polizeisprecher Stefan Weinmeister hat es auf dem Gelände des Weihnachtsmarktes selbst keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben. Bei den Verkehrsmaßnahmen sehe es aber etwas anders aus.

So würden einige Autofahrer die Ausnahmegenehmigung nutzen und über den gesperrten Waisenhausdamm und die Münzstraße fahren – das dürfen aber nur Busse, Anwohner oder etwa Weihnachtsmarktbeschicker. "Allein in den ersten fünf Tagen musste die Polizei mehr als 180 Fahrzeugführer wegen des Verbotes der Einfahrt gebührenpflichtig verwarnen", so Weinmeister.

Fußgänger machen Probleme

Auch einige Fußgänger machten Probleme. Die Polizei weist darauf hin, dass der Verkehr im Bereich Damm / Münzstraße grundsätzlich Vorrang hat. "Hier ist ebenfalls darauf zu achten, dass Fahrradfahrer aus beiden Richtungen fahren dürfen", so Weinmeister.

Immer wieder gefährliche Situationen

An den Metallführungen direkt am Weihnachtmarkt (Burgplatz / Platz der Deutschen Einheit) sollten keine Fußgänger auf der Straße stehen. Auch im Bereich Burgplatz / Rathaus komme es immer wieder zu gefährlichen Situationen. Alle beteiligten Verkehrsteilnehmer sollten Rücksicht aufeinander nehmen.

Frau aus Helmstedt baut Unfall

Auch Thomas Figge von der Polizeiinspektion Wolfsburg/Helmstedt spricht von gut gefüllten, aber auch friedlichen Weihnachtsmärkten in Wolfsburg und Helmstedt. Negativ sei bisher nur eine 31-jährige Autofahrerin aufgefallen, die am Sonntagabend in Emmerstedt einen Unfall baute.

Die Polizei stellte bei ihr einen Atemalkoholwert von zwei Promille fest. Nach eigenen Angaben kam die Helmstedterin vom Weihnachtsmarkt.

Keine Probleme in Gifhorn, Goslar und Peine

Völlig störungsfrei verliefen die Weihnachtsmärkte nach Polizeiangaben in Gifhorn, Goslar und Peine. "Alles war bis dato vollkommen unauffällig und lief ohne jedweden polizeilichen Einsatz", teilte Gifhorns Polizeisprecher Thomas Reuter mit. Seine Peiner Kollegin Stephanie Schmidt sprach von einem "absolut friedlichen Wochenende".

Salzgitter entspannt - Goslar: Voll und ruhig

Ähnlich formulierte es Salzgitters Polizeisprecher Matthias Pintak. Auch Goslars Polizeisprecher Reiner Siemers ist zufrieden: "Der Weihnachtsmarkt in Goslar ist toll angelaufen, insgesamt war gerade am Wochenende sehr, sehr gut besucht. Erfreulicherweise ist es aus polizeilicher Sicht - trotz des enormen Andrangs - zu keinen nennenswerten Vorfällen gekommen!" Aus Wolfenbüttel liegen uns noch keine Angaben vor.

Die Polizei wiederholt aber noch mal ihre Hinweise, die Ihr beachten solltet:

  • Lasst Euer Fahrzeug nach dem Konsum von alkoholischen Getränken stehen
  • Organisiert alternativ schon im Vorfeld Ihre Heimfahrt mit einem nüchternen Fahrer oder einer Fahrgemeinschaft
  • Benutzt nach Möglichkeit die öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxis
  • Fahrt nicht mit fahrunfähigen, alkoholisierten Personen mit und haltet dieser vom Fahren ab
  • Bedenkt die schwerwiegenden Folgen einer Fahrt unter Alkoholeinfluss: Neben einem möglichen Verlust des Führerscheins und hohen Geldstrafen drohen auch strafrechtliche Konsequenzen. Unter Umständen sind auch Folgen bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes möglich... Verursacht Ihr unter Alkoholbeeinflussung auch noch einen Verkehrsunfall, könnten auch Schmerzensgeld-, Schadenersatz- und Regressforderungen von Versicherungen auf Euch zukommen.