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Doch kein Hund: Wolf bei Unfall im Landkreis Celle getötet

Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, der da tot im Straßengraben lag (Archivbild).
Bei der Nachschau stellte sich heraus, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelte, der da tot im Straßengraben lag (Archivbild).
Foto: Kay-Uwe Hartleb/Landesamt für Umwelt (LfU)

Hambühren. Im Landkreis Celle hat eine Autofahrerin einen Wolf angefahren. Das Tier wurde bei dem Unfall heute Morgen auf der L298 bei Rixförde getötet, berichtet die Polizei.

Plötzlich sei ein "hundeähnliches Tier" über die Straße gelaufen, sagte die Fahrerin der Polizei. Tatsächlich stellte sich dann heraus, dass es ein Wolf war. Er lag tot im Straßengraben.

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Der Rüde ist sehr wahrscheinlich noch ein Jungtier, so die Polizei. Ob der Wolf aus einem Rudel aus der Nähe stammt, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Er soll jetzt in Berlin im Institut für Zoo- und Wildtierforschung untersucht werden.

Es handelt sich um den 18. Wolf, der in diesem Jahr im Straßenverkehr ums Leben kam. Ein weiteres Tier wurde von einem Zug erfasst, drei Wölfe wurden im laufenden Jahr von Unbekannten verbotenerweise getötet. In Niedersachsen gibt es etwa 20 Wolfsrudel mit 200 bis 250 Tieren. (ck/dpa)