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Hannover: Muslima darf beim Fitness kein Kopftuch tragen – das sagt das Studio zum Verbot

Ein Fitnessstudio in Hannover hat einer Muslima verboten, ein Kopftuch zu tragen (Symbolbild).
Ein Fitnessstudio in Hannover hat einer Muslima verboten, ein Kopftuch zu tragen (Symbolbild).
Foto: imago/PhotoAlto

Hannover. Ein Fitnessstudio hat in Hannover einer Muslima verboten, beim Sport ihr Kopftuch zu tragen. Die Fitnessloft-Geschäftsführung verteidigt das Kopftuchverbot.

Kopftuchverbot im Fitnessloft Hannover

Laut der "Hannoverschen Allgemeine Zeitung" begründet das Studio das Verbot mit Verletzungsrisiken, die man minimieren wolle. Man habe daher entschieden, "dass eine Kopfbedeckung, die für das eigene Training nicht essenziell ist, grundsätzlich auch nicht erlaubt wird."

Fitnessstudio verweist auf Geschäftsbedingungen

Das Verbot stehe auch in den Geschäftsbedingungen und gelte auch für Schmuck. Das Fitnessloft verweist auch auf ein Gerichtsurteil aus Bremen; demnach darf ein Fitnessstudio verlangen, dass seine Kundinnen ihr Kopftuch ablegen.

Das Fitnessloft hat auch Filialen in Braunschweig, Gifhorn, Hildesheim, Wernigerode und Wolfenbüttel. (ck)